Auslieferung „so schnell wie möglich“

Mutmaßlicher ETA-Terrorist in Haft

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Symbolfoto.

Mannheim/Wiesbaden - Ein am Wochenende in Mannheim gefasstes Mitglied der baskischen Untergrundorganisation ETA sitzt nun in Baden-Württemberg in Haft.

Ein Sprecher des hessischen Landeskriminalamts (LKA) sagte am Montag in Wiesbaden, der mutmaßliche Terrorist solle „so schnell wie möglich“ nach Frankreich ausgeliefert werden. Den genauen Zeitpunkt müssten die französischen Behörden mit der deutschen Justiz absprechen. Es liege ein internationaler Haftbefehl gegen den 49-Jährigen vor.

Der Funktionär der ETA, die für ein unabhängiges Baskenland kämpft, war nach rund zehnjähriger Flucht am Freitag in Mannheim festgenommen worden. Das bei der Aktion federführende LKA Hessen bekam nach eigenen Angaben einen Tipp von den spanischen Behörden. Nähere Angaben dazu, warum gerade das hessische LKA den Hinweis erhielt, machte die Behörde nicht.

Der spanische Staatsangehörige war in Frankreich rechtskräftig verurteilt worden und wohnte zuletzt unter falschem Namen in Freiburg. Dort war er wissenschaftlicher Mitarbeiter der Universität. Weder die Universität Freiburg noch das LKA Baden-Württemberg wollten am Montag weitere Details dazu nennen.

dpa/rob

Quelle: Mannheim24

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