Tipps der Polizei

Weihnachtsmärkte: Vorsicht vor Taschendieben! 

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Taschendiebe gehen gerne auf Weihnachtsmärkten auf Beutetour

Mannheim/Heidelberg -  Besucher lauschen Weihnachtslieder und genießen heißen Glühwein. Es herrscht ein riesen Getümmel auf den Weihnachtsmärkten der Region und mittendrin: Taschendiebe.

Es riecht nach Zimt, Orangen, Tannen und Plätzchen – es duftet nach Weihnachten! Man gönnt sich in fröhlicher Runde einen leckeren Glühwein und versinkt in vorweihnachtlicher Stimmung.  

Diese Woche starten in vielen Städten der Region die stimmungsvollen Weihnachtsmärkte und locken erneut tausende Besucher an. Doch in mitten dieser weihnachtlichen Atmosphäre tummeln sich wieder viele Langfinger, die es besonders auf Taschen mit wertvoller Beute abgesehen haben. 

Wie die Erfahrung lehrt, sind viele Besucher im dichten Gedränge unaufmerksam, was Taschendiebe gnadenlos ausnutzen.

Deshalb gibt die Polizei Tipps, wie man sich am besten gegen Taschendiebe schützt. 

1. Geldbörsen sowie andere wichtige Dinge niemals in der Gesäßtasche aufbewahren.

2. Nehmen Sie an Bargeld, Debit- oder Kreditkarten nur das Notwendigste mit sich.

3. Halten Sie Ihre Handtasche stets geschlossen und lassen Sie diese nie unbeaufsichtigt.

4. Tragen Sie Hand- und Umhängetaschen immer mit der Verschlussseite zum Körper. Rucksäcke nie auf dem Rücken tragen. Gerade im großen Gedränge eines Weihnachtsmarktes haben hier Taschendiebe leichtes Spiel.

Das Polizeipräsidium Mannheim setzt auf den Weihnachtsmärkten in Mannheim und Heidelberg wieder uniformierte und zivile Streifen ein.

Wer seine Tasche offen lässt oder fahrlässig mit seinem persönlichen Gegenständen umgeht, den wird die Polizei direkt ansprechen, um der Gefahr eines Taschendiebstahls vorzubeugen. 

Übrigens: Momentan kursiert eine Meldung, die vor gefährlichen und kriminellen Trickbetrügern warnt. 

Diese verschenken angeblich auf Weihnachtsmärkten, Handschuhe mit eingenähten Nadeln. Auch auf den Weihnachtsmärkten in Mannheim und Ludwigshafen sollen solche Handschuhe verteilt werden.

Wir haben bei der Polizei Mannheim nachgefragt. Ergebnis: Dieses Schreiben ist ein so genannter Internet-Hoax! 

Laut einem Polizeisprecher, ist solch eine heftige Betrugsmasche nicht bekannt. Solche Angstmeldungen kursieren immer wieder durch Facebook und die sozialen Netzwerke und sind reiner Humbug. 

pol/nis 

Quelle: Mannheim24

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