Neuer Etat

Mehr Geld für Lehrerstellen

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Stuttgart - Der neue Etat von Grün-Rot steht. Die gute Botschaft für Baden-Württemberger: Lehrerstellenstreichungen im großen Stil wird es nicht geben. Dafür steigt aber erst einmal die Verschuldung.

Mehr Geld für Lehrerstellen und Sanierungen - aber auch mehr Schulden: Finanzminister Nils Schmid (SPD) hat am Mittwoch den Doppelhaushalt für 2015 und 2016 in den Landtag eingebracht. Dabei bekräftigte er, dass Grün-Rot bis 2020 deutlich weniger Lehrerstellen streichen will als ursprünglich geplant. 

Eigentlich standen rund 11.600 Stellen zur Disposition. Davon sollen nun 8500 Stellen erhalten beziehungsweise 3.100 Stellen gestrichen werden. Schmid begründete den Schwenk mit neuen Schülerprognosen und dem Ausbau der Ganztagsschulen und der Inklusion.

Mit dem neuen Doppelhaushalt wolle Grün-Rot das Land fit für die Zukunft machen, führte Schmid aus. 2015 sieht sich die Regierung aber gezwungen, noch einmal neue Kredite aufzunehmen - und zwar in Höhe von 768 Millionen Euro. 2016 soll der Haushalt ohne neue Schulden auskommen. Insgesamt steht Baden-Württemberg derzeit mit rund 45 Milliarden Euro in der Kreide. 

Insgesamt steigt das Haushaltsvolumen im Jahr 2015 im Vergleich zum Vorjahr um rund sechs Prozent auf rund 44,3 Milliarden Euro an. 2016 sind es rund 44,4 Milliarden Euro. Die Mehrausgaben sollen über Einsparungen an anderer Stelle, Steuereinnahmen und Haushaltsüberschüsse aus den Vorjahren finanziert werden. 

dpa/rob

Quelle: Mannheim24

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