In Untersuchungshaft

Kripo bringt Crystal Meth-Dealer hinter Gitter!

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Crystal Meth gilt als eine der gefährlichsten Drogen auf dem illegalen Markt (Symbolfoto).

Mannheim – Schon seit zwei Monaten sitzen zwei Männer (25/33) in U-Haft. Ihnen wird vorgeworfen, im großen Stil mit der extrem gefährlichen Droge Crystal Meth gedealt zu haben.

Der 33-jährige Mannheimer und 25-jährige Weinheimer sind schon seit Juli und August 2015 in Untersuchungshaft. Mindestens seit Mai 2015 sollen sie in Nordbaden schwunghaften gewinnbringenden Handel mit sogenanntem Crystal Meth betrieben haben. 

Der 33-Jährige wird am 21. Juli 2015 festgenommen. Bei der Wohnungsdurchsuchung finden die Ermittler neben 42 Gramm Crystal Meth, das entspricht zirka 1.000 Einzelportionen, weitere Beweismittel für den Tatvorwurf. 

Bei dem anderen Verhafteten (25) stellen die Beamten sogar  600 Gramm Crystal Meth sicher. Darüber hinaus fallen der Polizei weitere Beweise sowie über 9.000 Euro Bargeld in die Hände!

Wenig später erlässt ein Richter auf Antrag der Staatsanwaltschaft Haftbefehl gegen die beiden dringend tatverdächtigen Drogendealer. 

Offenbar handelt es sich um „strukturierte Tätergruppen“, die sich mit dem Handel der gefährlichen Droge bereichern. Die Heidelberger Kriminalpolizei steht daher in engem Kontakt mit weiteren Dienststellen in Baden und Stuttgart, dem Saarland, der Südpfalz sowie in Nordrhein-Westfalen und dem BKA. 

Hintergrund:

Bei Crystal Meth handelt es sich um die äußerst gefährliche Droge Methylamphetamin. Es hat eine stark euphorisierende Wirkung und macht schnell abhängig. Die Droge kann durch die Nase geschnupft, geraucht oder inhaliert werden, sie kann aber auch mit Spritzen injiziert werden.

Bereits der einmalige Konsum von Crystal Meth birgt großes Abhängigkeitspotenzial. Betroffene verlieren oft schon nach kurzer Zeit die Kontrolle über ihren Konsum.

Die Droge kann Psychosen mit Wahnvorstellungen, Halluzinationen und Denkstörungen hervorrufen. Als körperliche Folgen des äußerst kostspieligen Crystalkonsums - Endverbraucher zahlen bis zu 120 Euro für das Gramm - sind Infekte, Herzprobleme oder Gewichtsverlust möglich. Außerdem hinterlässt der Konsum zudem erhebliche äußerliche, deutlich erkennbare Spuren beispielsweise an Haut und Zähnen sowie im Rachenraum.

pol/sag

Quelle: Mannheim24

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