Verfolgungsjagd durch Neckarau

Mit Tempo 140! Polizei stoppt Raser (16)

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Zwei 16-Jährige liefern sich um 3:25 Uhr früh eine wilde Verfolgungsjagd durch Mannheim-Neckarau (Symbolfoto).

Mannheim-Neckarau - Am Ende einer wilden Verfolgungsjagd durchs nächtliche Neckarau staunt die Polizei nicht schlecht: Der ‚Teufels-Fahrer‘ ist ein 16-Jähriger im ‚gemopsten‘ Auto.

Filmreife Szenen am frühen Dienstag (9. Dezember) im schlafenden Neckarau...

Eine Funkstreife des Reviers Innenstadt will gegen 3:25 Uhr ein Auto mit HP-Kennzeichen kontrollieren – der schwarze Peugeot war den Beamten im Bereich Hasenackerstraße/Niederfeldstraße aufgefallen.

Als der Fahrer die Polizisten sieht, gibt er Gas!

Zunächst ‚tuckert‘ er nur mit 30 bis 40 Stundenkilometern vor dem Streifenwagen her, missachtet beharrlich die Aufforderung zu stoppen.

Munter ignoriert er an der Neckarauer Straße eine rote Ampel, zwingt einen Autofahrer zur Vollbremsungen, um gerade noch einen Unfall zu vermeiden.

Im Bereich Casterfelstraße gibt der Unbekannte plötzlich Vollgas, rast teils mit Tempo 120 vor der Polizei her!

An der Ausfahrt Rheinau-Süd verlässt der Raser die Schnellstraße, fährt an der Kreuzung Schwetzinger Landstraße/Edinger Riedweg links an der Verkehrsinsel vorbei auf der falschen Seite in die Rhenaniastraße.

Auch hier muss ein anderer Autofahrer voll in die Eisen steigen!

Irre! Vermutlich um die Polizei ‚abzuschütteln‘, schaltet der Peugeot-Fahrer seine Scheinwerfer aus, jagt mit 140 Sachen zurück stadteinwärts. In Höhe des Brückenbauwerks ist dann Endstation – ein Streifenwagen stellt sich quer, sperrt so die Straße.   

Bei der Festnahme kurz nach 3:30 Uhr das große Staunen: Der ‚Teufelsfahrer‘ und sein Beifahrer sind zwei erst 16-jährige Jungs aus Bensheim und Zwingenberg!

Der Bensheimer hatte das Auto ohne Wissen der Besitzerin ‚ausgeliehen‘, dann die lebensgefährliche Spritztour unternommen.

Immerhin: Alkohol oder Drogen waren nicht im Spiel.

Jetzt droht ihm mächtig Ärger wegen Straßenverkehrsgefährdung, Fahrens ohne Führerschein und unbefugter Ingebrauchnahme eines Kraftfahrzeugs.

Wer durch die Raserei der Halbstarken gefährdet wurde oder aber Hinweise geben kann, bitte unter Telefon 0621/1258-0 das ermittelnde Polizeirevier verständigen.

pol/pek

Quelle: Mannheim24

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