Hartz und Herzlich

Benz-Baracken - SO war die erste Folge!

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Alles zur ersten Folge von Benz-Baracken

Mannheim-Waldhof - Du hast die erste Folge der Doku Hartz und Herzlich "Die Benz Baracken von Mannheim" verpasst? Kein Problem – hier gibt's die Zusammenfassung:

Die Benz-Baracken - ein Wohnviertel im Stadtteil Waldhof, das nicht gerade den besten Ruf hat. Doch wie sieht es dort genau aus? Wie leben die Mannheimer in den Baracken? Und wie stehen sie zu ihrem Viertel? Diese Fragen will die Doku von RTL ll beantworten. 

Vier Monate lang wurden die ,Barackler‘ begleitet

Die erste Folge zeigt die verschiedenen Familien, die in den Benz-Baracken leben. Wie zum Beispiel Marcus und Petra. Die Ehefrau hat noch nie in ihrem Leben gearbeitet und findet jeden Tag nur schwer Motivation. Lediglich ihre Tochter schenkt ihr und ihrem Ehemann die notwendige Kraft. Doch trotzdem gibt die 28-Jährige in der Doku zu, dass sie „froh ist, wenn ihr Tochter im Kindergarten ist“, da ihre Kleine manchmal ganz schön nervig sein kann und sie daher ein paar Stunden Ruhe braucht. 

Überdurchschnittlich viele Kinder

Allein ,Barackler‘ Elvis (44) hat acht Kinder zu versorgen und er meint, dass in seiner Straße keine Wohnung kinderlos ist. Laut der Doku leben sogar überdurchschnittlich viele Kinder im Viertel. Mit einem Lächeln meint der 56-jährige ,Barackler‘ Uwe: „Man kann ruhig mehr Kinder haben, dann bekommt man auch mehr Kindergeld.“ 

So viele Kinder in einer unsicheren Gegend? 

Elvis bleibt bei dieser Frage ganz ruhig. „Man kann hier seine Kinder alleine auf der Straße lassen, weil hier klaut keiner dein Kind!“, sagt der 44-Jährige überzeugt. Warum sich Elvis da so sicher ist? Weil jeder jeden kennt und weiß, welches Kind zu welcher Familie gehört. In der Doku ähneln die Einwohner der Benz-Baracken einer eigenen Großfamilie, in der viele miteinander leben, lieben und verwandt sind.

Kämpferin Dagmar

Die 62-Jährige ist nicht nur Oma von 27 Enkel, sie kämpft sich auch durch jeden Monat. Trotz ihres Alters und dem ständigen Reizhusten arbeitet die Frau in einem Kiosk, in dem sie im Monat nur 150 Euro verdient. Ohne diesen Job würde sie nicht über die Runden kommen, versichert die 62-Jährige.

Die große Gemeinsamkeit: Zusammenhalt

Die Gemeinschaft und das gegenseitiges Helfen wird bei den ,Baracklern‘ groß geschrieben. Dabei ist es egal, wer und wie alt die Mannheimer sind, unterstützt wird hier jeder. Die 62-jährige Dagmar sagt selbst: „Mir wurde früher geholfen und nun helfe ich“. Außerdem wollen die Einwohner vor allem eins: den Kindern eine gute Zukunft bieten. Doch dies ist für viele nicht leicht umzusetzen. Allein das tägliche Aufräumen und der Haushalt bereitet beispielsweise Petra und Marcus einige Schwierigkeiten.

Fotos: Benz-Baracken: So authentisch wird die RTL II-Doku

Menschen zweiter Klasse?

Hier trennen sich die Meinungen der Mannheimer. Einige nehmen es als selbstverständlich ,gleichrangig‘ angesehen zu werden, allerdings empfinden das viele auch ganz anders. „Ja, man fühlt sich wie zweite Klasse“, meint Elvis.

Das Hauptproblem: Ganz klar Geld!

Du lebst eigentlich immer am Existenzminimum“, sagt Dagmar. Auch andere Bewohner des Viertels müssen schon kurz nach Beginn des Monats schauen, wie sie über die Runden kommen. Doch zur Arbeit gehen? Das lohnt sich in vielen Augen nicht, meint zumindest Elvis. 

Wie lebt es sich im Teufelskreis der Schulden? Und wie es geht es mit den Mannheimern der Benz-Baracken weiter? Das zeigen die nächsten Folgen von „Hartz und herzlich – Die Benz-Baracken von Mannheim“ am 30. Mai (20:15 Uhr) und am 6. Juni (20:15 Uhr) – natürlich nur auf RTL II.

jol

Quelle: Mannheim24

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