Sperre für Brühl-Spieler  

Zu fester Händedruck: Kuriose rote Karte für Kreisliga-Kicker

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In der Mannheimer Kreisklasse erhält ein Amateurkicker eine kuriose rote Karte. (Symbolfoto)

Mannheimer Kreisliga: Kurioser Vorfall nach einem Amateurspiel. Ein Spieler bekommt die rote Karte wegen eines zu festen Händedrucks. Doch damit nicht genug:

  • Kurioses aus der Mannheimer Kreisliga!
  • Nach der Begegnung FV 1918 Brühl II und SC Olympia Neulußheim bekommt ein Spieler die rote Karte wegen eines zu festen Händedrucks.
  • Doch das ist noch nicht alles für den Amateurkicker:

Ist das die kurioseste rote Karte aller Zeiten? Während in der Fußball-Bundesliga der Video-Assistent Woche für Woche für reichlich Diskussion sorgt, macht in der Mannheimer Kreisliga nun ein Schiedsrichter Schlagzeilen. Unmittelbar nach Abpfiff der Begegnung FV 1918 Brühl II gegen den SC Olympia Neulußheim bekommt der Brühler-Spieler Pascal W. vom Schiedsrichter wegen eines angeblich zu festen Händedrucks die rote Karte. Doch das ist noch nicht alles! 

Kuriose rote Karte aus der Mannheimer Kreisliga

Wie Pascal W. in einem Facebook-Post bekannt gibt, bekommt der ‚Rotsünder‘ für die Aktion zusätzlich eine Sperre. In dem Beitrag hat der 23-Jährige das Urteil des badischen Fußballverbandes angefügt: „Der Spieler Pascal Wasow wird gemäß § 28 StO wegen Unsportlichkeit mit einer Sperre von 3 Pflichtspielen belegt. Darüber hinaus ist der Spieler bis zum Ablauf der Sperre für alle anderen Pflichtspiele seines Vereins gesperrt und muss die Kosten des Verfahrens in Höhe von 10 Euro unter Mithaftung seines Vereins FV Brühl tragen.“ 

Nach einer Begegnung ist es üblich, dass sich die Beteiligten die Hand geben und dem Kontrahenten alles Gute für den weiteren Verlauf der Saison wünschen. Laut dem Sonderbericht des Schiedsrichters hat der Spieler mit einem verbissenem Gesichtsausdruck (...) mir die Hand gequetscht und sich Missfallen über meine Leistung geäußert." Der Spieler soll dem Unparteiischen erwidert haben: „Jaja gute Runde, hier hast du deine gute Runde, (...) hättest mal lieber besser pfeifen sollen.“

Mannheim: Platzverweis für zu festes Hände drücken

Doch stimmt die Stellungnahme des Unparteiischen? Pascal W. ist vom Urteil geschockt und äußert sich empört darüber: „Diese Aussage ist nicht nur falsch, sondern eine dreiste LÜGE. Während ich stumm und OHNE BLICKKONTAKT nach einem recht normalen A-Klasse-Spiel dem Schiedsrichter ordentlich die Hand gab und direkt weitergelaufen bin, ohne eine Silbe zu erwähnen, muss es für Ihn ein tätlicher Angriff auf sein Leib und Leben gewesen sein.“ Damit steht in diesem Fall Aussage gegen Aussage! 

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oal

Quelle: Mannheim24

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