Erhöhte Sicherheitsmaßnahmen

Fasnacht mit Autosperren und Überwachung

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Erhöhte Polizeipräsenz und Durchfahrtssperren bei Mannheimer Faschingsumzug. (Symbolfoto)

Mannheim - Für die Organisatoren steht die Sicherheit der Narren dieses Jahr deutlich im Mittelpunkt. Was die Stadt Mannheim dafür tun will:

Nach dem Terroranschlag in Berlin hat sich das Sicherheitsgefühl der Menschen subjektiv verschlechtert. Auch Mannheim trifft dieses Jahr deshalb besondere Vorkehrungen, damit alle Fasnachts-Liebhaber ausgelassen feiern können.

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Mannheim stellt Müllwägen als Durchfahrtsperre auf und setzt Polizisten mit Maschinenpistolen ein, um den Umzug am 26. Februar schützen. Die Polizei ziehe zur Veranstaltung fast 100 Beamte zusätzlich hinzu, wie Polizeidirektor Dieter Schäfer sagte. Außerdem kündigt die Karnevalskommission den Einsatz von 50 Mitarbeitern eines privaten Sicherheitsdienstes an. 

Auch in Flüchtlingsheimen will die Stadt erneut Plakate aufhängen. „Darauf steht, was Fasnacht ist - und was an diesen Tagen geht und was nicht geht“, sagte Sicherheitsdezernent und Erster Bürgermeister Christian Specht (CDU). „Wir wollen mögliche Missverständnisse verhindern.“

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Doch nicht nur die Möglichkeit eines Terroranschlags macht den Beamten sorgen. Die Polizei warnt ausdrücklich vor sogenannten K.-o.-Tropfen, die Opfern unbemerkt in Getränke gemischt werden könnten. Auch Taschen- und Trickdiebe sowie Autoknacker seien in der Fasnachtszeit besonders aktiv, hieß es.

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jab/dpa

Quelle: Mannheim24

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