Drei Autos sichergestellt

Unbelehrbar? Wieder „Poser“ aus dem Verkehr gezogen

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Intensive „Poser“-Kontrollen am Wochenende. (Archivfoto)

Mannheim - Der Kampf gegen die „Poser“ geht weiter: Die Polizei hat Kontrollen durchgeführt und mal wieder das ein oder andere teure Auto beschlagnahmt.

Sie wollen es einfach nicht lernen...

Die Verkehrspolizei Mannheim hat „intensive Maßnahmen gegen die Mannheimer Poser-Szene durchgeführt“, erklärt sie in einer Pressemitteilung.

35 Autos sind kontrolliert worden. Davon seien acht Autos so getunt gewesen, dass sie keine Betriebserlaubnis mehr hätten. Drei von den Poser-Autos sind durch die Polizei sichergestellt worden.

Bereits am Freitagabend ist der Polizei gegen 21:15 Uhr ein Lamborghini aufgefallen. Der 34-jährige Besitzer hat die Auspuffanlage getunt, sodass eine Geräuschemission von über 121 Dezibel - statt der erlaubten 102 Dezibel - erreicht worden ist. Das Auto ist zur Erstellung eines Gutachtens sichergestellt worden.

Gegen Poser-Szene – Polizeikontrolle am Kaiserring!

Auch am Samstag präsentierte ein 52-Jähriger gegen 18:30 Uhr seinen Ferrari mit röhrendem Motor. Statt der erlaubten 90 Dezibel kommt dieser auf 112 Dezibel. Auch hier ist die Betriebserlaubnis für das Auto aufgrund von Veränderungen erloschen und ist beschlagnahmt worden.

Im Januar hat ein der Polizei bekannter „Poser“ einen schweren Unfall in der Fressgasse verursacht:

‚Poser‘ (22)  verursacht schweren Unfall in Fressgasse!

Zeitgleich sind auch Geschwindigkeitskontrollen in der Schienenstraße im Waldhof durchgeführt worden. Von 329 Messungen sind 72 Autofahrer zu schnell unterwegs gewesen.

Doch zwei haben den Vogel abgeschossen:

Statt der erlaubten 50 km/h ist ein Audi-Fahrer mit 132 km/h gemessen worden! Offenbar habe sich der Raser ein Rennen mit einem parallel fahrende ICE geliefert, erklärt die Polizei.

Der Fahrer muss nun mit drei Monaten Fahrverbot, zwei Punkten in Flensburg und über 1.000 Euro Bußgeld rechnen!

Dass man zum Rasen nicht unbedingt eine Poser-Karre braucht, hat am Wochenende ein Smartfahrer bewiesen: Auch er ist in der Schienenstraße mit 114 km/h gemessen worden. Dafür muss er jetzt zwei Monate Fahrvebot, zwei Punkte und über 500 Euro Bußgeld in Kauf nehmen.

Die Kontrollen sollen laut der Polizei fortgesetzt werden.

Die letzte intensive „Poser“-Kontrolle fand an den Osterfeiertagen statt.

Mehr zum Thema findest Du auf unserer Poser-Seite.

pol/jab

Quelle: Mannheim24

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