Entscheidung am Landgericht

Sohn (22) ersticht Mutter – in Klinik eingewiesen

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In dieser Wohnung im Stadtteil Schönau wird die Leiche der 46-Jährigen im Januar 2016 gefunden. (Archivbild)

Mannheim-Schönau – Ein 22-Jähriger, der Ende Januar seine Mutter umgebracht hat, muss auf Dauer in einer psychiatrischen Klinik bleiben – das entscheidet das Landgericht am Donnerstag.

Der psychisch gestörte junge Mann soll Ende Januar in der gemeinsamen Wohnung nach einem Streit mehrfach mit einem Messer auf seine Mutter eingestochen haben (WIR BERICHTETEN). Die Frau stirbt an ihren Verletzungen.

Einen Tag darauf wird die Leiche der Frau von Beamten entdeckt. Eine Vertrauensperson des damals 21-Jährigen hatte gegenüber den Polizisten angegeben, dass der Angeklagte seine Mutter leblos gefunden habe. Schnell erhärten sich jedoch der Verdacht gegen den jungen Mann, er wird festgenommen.

>>> Getötete 46-Jährige in Schönau: Sohn (21) vor Gericht

Der Mann soll an einer schizophrenen Psychose erkrankt sein und war bereits seit seiner Festnahme in einem psychiatrischen Krankenhaus untergebracht. Jetzt soll er dauerhaft in einer Klinik bleiben.

dpa/kab

Quelle: Mannheim24

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