Polizei startet in neue Saison

Die ‚Poser‘-Jagd ist eröffnet!  

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Die Polizei macht wieder Jagd auf ‚Poser‘ in der Mannheimer Innenstadt. (Archivfoto)

Mannheim - Je höher die Temperaturen, desto lauter auch die Motoren der ‚Poser‘! Doch die Mannheimer Polizei will auch dieses Jahr dagegen vorgehen und macht sich auf die Jagd nach Selbstdarstellern:

Der Frühling ist da und damit auch wieder die Gelegenheit für alle ‚Poser‘ ihre protzigen Karren vorzuführen - und das am besten möglichst laut und auffällig.

Bereits vergangenes Wochenende (14./15. April) habe es drei Beschwerden zu lautstarken ‚Poser‘-Autos gegeben, wie die Polizei berichtet.

Doch die Polizei Mannheim will auch dieses Jahr nicht auf der faulen Haut liegen und macht das dritte Mal in Folge Jagd auf Lärmsünder und PS-Protzer:

Ab Donnerstag (19. April) legen die Spezialisten für Motorenlärm der Verkehrspolizei los und kontrolliert alle Selbstdarsteller in der Innenstadt - vor allem in den Straßen die bei ‚Posern‘ beliebt sind: Die Kunststraße und Fressgasse.

Gegen Poser-Szene – Polizeikontrolle am Kaiserring!

Unterstützung erhalten die Beamten auch durch das Bundesverkehrsministerium. Denn ab sofort verbietet dieses die Nachrüstung mit Klappenauspuffanlagen und Soundgeneratoren!

Auch das Kraftfahrtbundesamt hat in seinen jüngsten Revisionsmessungen festgestellt, dass die getesteten Autos viel zu laut sind. Die Abstimmungen mit den Herstellern laufen und werden zu einer Verbesserung der Lärmemissionen führen.

>>> HIER findest Du unsere Themenseite zum Thema ‚Poser‘-Kontrollen

Gelbe Karte für Poser

„Sowohl das Bundesverkehrsministerium als auch das Kraftfahrbundesamt bestätigen uns, dass die fachliche Zusammenarbeit seit Anbeginn unserer Maßnahmen sowie die besondere Aufmerksamkeit der bundesweit zunehmenden polizeilichen Aktionen gegen ‚Poser‘ maßgeblich zu der positiven Entwicklung beigetragen haben“, berichtet Polizeidirektor Dieter Schäfer, der Verkehrspolizeichef des Polizeipräsidiums Mannheim.

Es sei zwar ruhiger geworden, so Schäfer. Doch die Polizei wolle weiterhin eng mit den Bürgervertretern und der Stadt zusammenarbeiten, um so das ‚Poser‘-Problem möglichst auf Dauer zu beseitigen.

Auch versendet die Polizei weiterhin präventiv die Gelben Karten mit Warnanschreiben an Halter, deren Autos zweimal an unterschiedlichen Tagen beim Posen aufgefallen sind. Laut Polizei hätten diese Anschreiben bisher zu 100 Prozent gewirkt: Keiner, der aus der Anonymität gerissenen Adressaten, sei erneut aufgefallen. 

>>> Nach Crash in Fressgasse: Urteil gegen ‚Maserati-Poser‘ gefallen!

jab/pol

Quelle: Mannheim24

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