Ein Krimi-Mythos als Live-Hörspiel im Capitol

Pastewka und seine Komplizen gehen auf Spurensuche….

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Bastian Pastewka und seine Komplizen gehen im Capitol auf Spurensuche….

Ein ausverkaufter Saal im Capitol Mannheim. Es ist 20 Uhr und die Besucher warten gespannt auf Bastian Pastewka und seine „Komplizen“….

Das Licht geht aus, es wird dunkel - es ertönt eine mysteriös klingende Musik. Auf der Bühne stehen fünf Stühle mit Mikrofonen. 

Krimi-Mytos als Live-Hörspiel

Das Bühnenbild baut Spannung auf, denn um die Stühle herum stehen viele Requisiten: Eine Wanne mit Wasser, Weingläser, ein Metallgestell, ein großer Schrank mit einer Tür und viele andere ungewöhnliche Gegenstände. 

Es geht los: Bastian Pastewka und seine vier Schauspielkollegen Alexis Kara, Cathlen Gawlich, Eva Verena Müller und Kai Magnus Sting betreten die Bühne – tosender Applaus. Ohne Vorwarnung wird das Publikum auf eine Reise in das Jahr 1949 entführt. Weißer Nebel schwebt über die Bühne. Die Geschichte des „Paul Temple und der Fall Gregory“ beginnt… 

Das Besondere: Dieser erste Teil der zahlreichen Radiokrimifälle von Francis Durbridge ist nach seiner Ursendung im Jahre 1949 aus den deutschsprachigen Rundfunkarchiven verschwunden. Erst kürzlich tauchten Fragmente des deutschen Scripts wieder auf. Grund genug für Bastian Pastewka und seine Komplizen den Fall auf einer Livebühne neu aufzurollen. 

Ein Mädchen treibt tot im Wasser. Bei ihr findet man eine Visitenkarte mit „besten Empfehlungen von MR. Gregory“. Wer ist der ominöse Drahtzieher der schrecklichen Mädchenmord-Serie, die die Stadt London im Würgegriff hält? Nur ein Mann kann jetzt übernehmen: Der Meisterdetektiv Paul Temple. Gemeinsam mit seiner Frau Steve geht er auf Spurensuche...

Es kommt ein kurzer „Break“ – ungewöhnlich für ein Schauspiel. Doch im Laufe des Abends wird klar, dass diese kurzen Pausen eines der vielen Highlights des Live-Hörspiels sind. Pastewka verteilt während einer dieser Pausen, die verschiedenen Rollen an seine Kollegen: Eine „Regieanweisung“ die quasi direkt auf der Bühne inmitten der Geschichte stattfindet. 

Das Lustige daran: Pastewka`s vier Komplizen schlüpfen dadurch immer wieder in verschiedene Rollen – mit denen sie nicht immer zufrieden sind. Mit gekonnt lustig-launigen Kommentaren und Diskussionen sowie kleinen  gewollten oder ungewollten – Patzern verleihen sie dem Schauspiel den gewissen Charme.

 Doch nicht nur das: „Türen- und Klingelkästen“, „Lederknarzen“, „Glasklimpern“ oder „Plätschern“ - die Ausnahmetalente sind zugleich in ihren Rollen und als Geräusche-Macher tätig und das im wilden Wechsel. Natürlich bleiben da die Lachmuskeln der Zuschauer nicht verschont.

Bis zum Schluss reißt die Spannung nicht ab. Die Leute sind von der Geschichte, der schauspielerischen Glanzleistung und dieser außergewöhnlichen Ausführung des Hörspiels mehr als begeistert.

Wer der Mörder ist? Tja…an dieser Stelle gibt es keinen „Spoileralarm“.

Um das zu erfahren, solltest du dir die nächste Aufführung auf keinen Fall entgehen lassen… Wo Bastian Pastewka und seine Komplizen noch auf Spurensuche gehen, erfährst du unter: www.ticketonline.de

nis

Quelle: Mannheim24

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