Tierische Inventur

Die Storch-Kücken in Bildern

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Im Luisenpark werden die Baby-Störche gezählt und beringt.
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Im Luisenpark werden die Baby-Störche gezählt und beringt.
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Im Luisenpark werden die Baby-Störche gezählt und beringt.
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Im Luisenpark werden die Baby-Störche gezählt und beringt.
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Im Luisenpark werden die Baby-Störche gezählt und beringt.
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Im Luisenpark werden die Baby-Störche gezählt und beringt.
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Im Luisenpark werden die Baby-Störche gezählt und beringt.
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Im Luisenpark werden die Baby-Störche gezählt und beringt.

Mannheim-Oststadt - Helmut Stein, der pensionierte Tierpfleger und Storchbeauftragte des Parkes, beringt am Mittwochmorgen die sechs Wochen alten Weißstörche in ihren Nestern:

Er macht das ehrenamtlich und aus Leidenschaft. Die wilden Storchbestände werden zwar nicht zugefüttert, aber wissenschaftlich beobachtet. Der Luisenpark unterstützt lediglich die Nestreinigung. „Natürlich kümmern wir uns auch um ein verletztes Tier“, sagt Christine Krämer, die zoologische Leiterin des Luisenparks. 

Sobald die ersten Störche im Februar kommen, beginnt die Erhebung. Auch die alten Störche werden dabei gezählt, was manchmal mit großen Strapazen verbunden ist: „

Mal steht er auf dem einen Bein, wo der Ring nicht ist“, so Stein.

Dieses Jahr ist kein Rekordjahr: Durch die Hitze herrscht ein Mangel an Futtertieren. Regenwürmer, Insekten, Mäuse, Eidechsen und Fische (Störche fressen sogar kleinere Kaninchen) sind dieses Jahr nicht ausreichend vorhanden, sodass die Storch-Babys nicht satt werden. Sie müssen täglich die Hälfte ihres eigenen Körpergewichtes essen!

Ebenso war der April sehr kalt, sodass die Störche einen Teil oder all ihre Jungen verloren haben. Jetzt gibt es viele leere Nester im Luisenpark. Von 40 Nestern bleiben dieses Jahr leider 13 leer.

Trotz allem wurden schon über 200 Jungstörche in der Region beringt. Im Luisenpark sind es 61 Weißstorch-Küken, das ist ein Storchen-Baby mehr als im Vorjahr. Alle erfreuen sich bester Gesundheit. Im Herzogenried-Park gibt es nur ein Nest mit drei Jungen.

Heute besteigt Stein eine Libanesische Zeder und einen Urweltmammutbaum mit uns. Die Jungen, die in den Nestern liegen, werden bald anfangen, das Fliegen zu üben, indem sie auf und ab hüpfen, erklärt uns Stein. Nach acht Wochen sind sie schon ausgewachsen. Sie fliegen sogar noch vor ihren Eltern los gen Süden.

Die Beringung der Babys

Mit dem Hubsteiger geht es hoch hinaus. Er kann ein Höhe von 30 Metern erreichen. Wir navigieren zwischen den Baumwipfeln durch auf dem Weg zum Strochennest. Die Jungen stellen sich tot, als wir ankommen. Es ist ein Schutzmechanismus der Natur, so Stein. Wenn Hektik unter ihnen ausbrechen würde, könnte es passieren, dass eines der Jungen herunterfällt. Also bewegen sie sich gar nicht, unter gar keinen Umständen!

Stein macht seine Arbeit schnell und ohne die Tiere stark zu stören. Er klappt ein Bein auf, drückt den Kunststoffring, der aus zwei Teilen besteht, an das Bein dran und klappt es wieder ein. Als die Prozedur beendet ist, sucht er noch in den Flügeln der Tiere nach missgebildeten Federn. Er entfernt sie, damit sie die Störche nicht bei ihren ersten Flugversuchen behindern. 

Ohne einen Mucks und ohne auch nur die kleinste Bewegung lassen die Babystörche die ganze Prozedur über sich ergehen. Wir sagen „Tschüss“ und fahren wieder zurück in Richtung sicheren Boden.

hew

Quelle: Mannheim24

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