Medienbericht

Morgenweb: Die „Himmelskugel“ bleibt

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Das Kunstwerk im Juni 2014.

Mannheim-Oststadt – Wie der Mannheimer Morgen am Freitagabend berichtet, bleibt die Skulptur des verstorbenen Kult-Künstlers Mo Edoga hinter dem Kunstverein stehen.

Nachdem ein Jahr nach Edogas Tod Kritik laut wurde, die Skulptur würde immer mehr verfallen, hat sich laut eines Berichts des „morgenweb“ (

26. Juni 2015

) jetzt die Ehefrau des Künstlers zu Wort gemeldet und will den Abriss verhindern.

+++ HINTERGRUND +++

Jahrelang werkelt Edoga an seiner (ehemals) sechs Meter hohen aus Rhein und Neckar angeschwemmtem Treibholz bestehenden Kugel.

Während Unbekannte kurz nach seinem Tod am 17. Juni 2014 noch Sonnenblumen und liebevolle Plakate an seiner „Himmelskugel“ am Kunstverein befestigten, scheint die nur mit Kabelbindern fixierte Skulptur seitdem dem Verfall freigegeben (WIR BERICHTETEN). 

Mo Edogas (†62) „Himmelskugel“ verfällt immer mehr 

Allerdings ohne offizielle Genehmigung! Doch das ist nicht der Grund für den Metallzaun, den die Stadt um die „Himmelskugel“ errichten ließ, sondern vielmehr Sicherheitsbedenken.

Aus dem gleichen Grund hatten sich die Verantwortlichen von Kunstverein und Rathaus darauf geeinigt, den ‚Holzglobus‘ zu entfernen!

„Die ‚Himmelskugel‘ fällt immer mehr in sich zusammen. Da das ganze Holz Tonnen an Gewicht hat, ist dies nicht ungefährlich“, erklärte der Kunstverein-Vorsitzende Dr. Andreas Notz Anfang Juni 2015 gegenüber MANNHEIM24.

„Aber das Letzte, was wir als Kunstverein wollen, ist Kunst zu vernichten! Der Bagger steht keineswegs bereit. Das weitere Vorgehen wird nur in enger Abstimmung mit der Familie Edoga stattfinden – Stichwort Urheberrechte“, so Anwalt Notz.

MANNHEIM24 verfolgt die Geschichte für Dich weiter...

pek/sag

Quelle: Mannheim24

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