Jugendsünde ade

„Endlich Ohne“: Wenn das Tattoo weg muss

Endlich ohne Tattoo: Das neue Tattooentfernung-Studio in Mannheim.
1 von 17
Endlich ohne Tattoo: Das neue Tattooentfernung-Studio in Mannheim.
Endlich ohne Tattoo: Das neue Tattooentfernung-Studio in Mannheim.
2 von 17
Endlich ohne Tattoo: Das neue Tattooentfernung-Studio in Mannheim.
Endlich ohne Tattoo: Das neue Tattooentfernung-Studio in Mannheim.
3 von 17
Endlich ohne Tattoo: Das neue Tattooentfernung-Studio in Mannheim.
Endlich ohne Tattoo: Das neue Tattooentfernung-Studio in Mannheim.
4 von 17
Endlich ohne Tattoo: Das neue Tattooentfernung-Studio in Mannheim.
Endlich ohne Tattoo: Das neue Tattooentfernung-Studio in Mannheim.
5 von 17
Endlich ohne Tattoo: Das neue Tattooentfernung-Studio in Mannheim.
Endlich ohne Tattoo: Das neue Tattooentfernung-Studio in Mannheim.
6 von 17
Endlich ohne Tattoo: Das neue Tattooentfernung-Studio in Mannheim.
Endlich ohne Tattoo: Das neue Tattooentfernung-Studio in Mannheim.
7 von 17
Endlich ohne Tattoo: Das neue Tattooentfernung-Studio in Mannheim.
Endlich ohne Tattoo: Das neue Tattooentfernung-Studio in Mannheim.
8 von 17
Endlich ohne Tattoo: Das neue Tattooentfernung-Studio in Mannheim.

Mannheim-Neckarstadt-Ost - Jeder hat eine Jugendsünde. Besonders häufig: Tattoos. Wir haben mit einem Lasertherapeuten gesprochen, der immer wieder mit solchen Jugendsünden zu tun hat.

Jeder Mensch hat eine Jugendsünde - sei es eine seltsame Frisur oder eine peinliche Hose. Doch es gibt auch solche, die auch im Jahre später noch zu sehen sind: Das Tattoo. Wir haben mit einem Experten gesprochen.

Axel Blocklinger (42) ist der Besitzer des Tattooentfernung-Studios „Endlich Ohne“. Erst im Juni eröffnet, hat er schon zahlreiche Anfragen erhalten.

Doch wie kommt es, dass sich so viele ihr Tattoo entfernen lassen möchten? „In manchen Fällen ist das Tattoo schlecht gestochen worden, oder über die Zeit verblasst“, erklärt Blockliger.

Allerdings gibt es auch die sogenannte ‚Arschgeweih-Generation‘. Vor allem Anfang der 2000er haben sich viele Frauen über dem Hintern tättowieren lassen. Dass dieser Trend aus der Mode geraten würde, war für viele zu dieser Zeit unvorstellbar. 

Es gibt Patienten, die sich die Körperkunst wegen eines Berufswechsels entfernen lassen müssen. Ein angehender Polizist zum Beispiel, darf keine Tättowierungen haben, die ein Hemd nicht verdecken kann.

Und natürlich ganz klassisch: Ein Schreibfehler. Wir haben dieses Klischee für einen Mythos gehalten, doch diese gibt es tatsächlich! Der schlimmste Schreibfehler denn der 48-Jährige gesehen hat? Ein Schreibfehler in einem Namen mit drei Buchstaben!

Dabei spielt das Alter keine Rolle: Seine Kundschaft reicht von 18 bis 60 Jahre - die älteste Kundin des Lasertherapeuten.

Die Preise beginnen bei 80 Euro pro Sitzung bei „Endlich Ohne“und richten sich nach der Größe des Tattoos. 

‚Endlich Ohne‘ ist ein Franchise-Unternehmen mit mittlerweile 14 Standorten in ganz Deutschland. Auch wenn die Kette dafür bekannt ist, gute Endergebnisse zu erzielen, kann er niemandem versprechen, dass das ungeliebte Tattoo komplett verschwindet.

„Ich kann niemandem verkaufen, dass es nach den Behandlungen komplett weg ist“, so Blocklinger. Das Endergebnis hängt letzendlich von der verwendeten Farbe, der Tiefe, der richtigen Nachsorge und der persönlichen Stoffwechselleistung ab. Denn die Farbe wird mit dem Laser in kleine Partikel „gesprengt“ und über die Lymphen abtransportiert.

Nicht schmerzhafter als ein Tattoo zu stechen

Viele Fragen sich sicherlich, ob die Behandlung mit dem Laser schmerzhaft ist. Doch auch das lasse sich nicht vorhersagen, denn es komme auf die eigene Schmerzempfindlichkeit an, so Blocklinger. Doch vergleichbar seien die Schmerzen, mit dem Stechen eines Tattoos.

Allerdings ist die Laserbehandlung wesentlich kürzer als das Stechen der Jugendsünde. Denn im Schnitt dauert die Sitzung gerade einmal 15 Minuten. Kleine Tattoos oder Permanent Make-up Entfernung teilweise nur wenige Minuten.

Zum Vergleich: Den kompletten Oberarm lasern zu lassen, würde etwa 30 Minuten dauern! Länger sollte eine Behandlung auch nicht gehen, da es sonst für den Körper zu anstrengend wird.

Auf die Idee ein Tattooentfernung-Studio zu eröffnen, kommt der 42-Jährige vor einigen Jahren aus persönlichen Gründen: Sein damals 17-jähriger Sohn kommt aus dem Urlaub zurück und hat sich einen riesigen Schriftzug mit dem Namen seiner Mutter tätowieren lassen. 

„Mein erster Gedanke war damals: Wie kriegt er das wieder weg!“, erzählt er lachend. Und so war eine Idee geboren. Nach einem Business-Plan und etlichen Gesprächen steht Axel Blocklinger nun in seinem eigenen Studio in der Käfertaler Straße 39.

Seinen Sohn konnte er allerdings noch nicht zum Lasern überreden...

Quelle: Mannheim24

Mehr zum Thema

Meistgelesen

Schwester zu lange angestarrt: Schlägerei in Supermarkt!

Schwester zu lange angestarrt: Schlägerei in Supermarkt!

Fahrerflucht: Unfall mit Handy am Ohr

Fahrerflucht: Unfall mit Handy am Ohr

Wann bekommt Altkanzler Kohl (†87) seinen Grabstein?

Wann bekommt Altkanzler Kohl (†87) seinen Grabstein?

Kommentare