Urteil am Landgericht

Brutale Vergewaltigung einer Studentin (26): 11 Jahre Haft!

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(Symbolfoto)

Mannheim-Neckarstadt-Ost – Er hat einer 26-jährigen Studentin unfassbare körperliche und seelische Qualen zugefügt! Am Mittwoch wurde das Urteil gegen den Vergewaltiger (27) gefällt.

Die brutale Vergewaltigung einer Studentin im Juli 2016 – am Mittwoch (17. Mai) erhält der Täter vom Landgericht Mannheim am sechsten Verhandlungstag in Saal 1 das Urteil von der Vorsitzenden Richterin Bettina Krenz: Elf Jahre wegen besonders schwerer Vergewaltigung.

Da Asylbewerber Abo J. unterschiedliche Personalien (Geburtjahr 1992, 1993 und 1998) verwendet haben soll, ist sein exaktes Alter zunächst nicht ermittelbar – deshalb der Prozess vor der Großen Jugendkammer.

Weil jedoch das Alter inzwischen mit 27 Jahren bestätigt scheint, wurde Abo J. jetzt nach Erwachsenenstrafrecht verurteilt.

Rückblick

Am am 22. Juli 2016 wird die 26-Jährige auf dem Nachhauseweg gegen 4:15 Uhr früh im Eingangsbereich ihres Mehrfamilienhauses in der Käfertaler Straße von einem Mann angesprochen. Er war ihr zuvor von der Kurpfalzbrücke bis nach Hause gefolgt, hat sie offensichtlich willkürlich ausgewählt...

Laut Aussage des Opfers soll sie minutenlang versucht haben, den ihr Unbekannten abzuwimmeln, droht sogar mit der Polizei. Als er immer zudringlicher wird, willigt die eingeschüchterte und verängstigte Frau sogar ein, dass er ein Selfie mit ihr machen darf, weil er verspricht danach zu gehen.

Doch das Gegenteil passiert: Als die Frau das Hoftor aufschließt, drängt er sie rein! Er würgt sie von hinten, stößt sie um und tritt der am Boden Liegenden immer wieder an Kopf und Schultern sowie ins Gesicht! 

Vermutlich in Todesangst lässt die blutüberströmte Studentin den Oralverkehr über sich ergehen, wird danach bewusstlos und vergewaltigt. Als sie ohnmächtig ist, raubt er ihre Goldkette.

Unfassbar: Nach der Vergewaltigung schleppt er die traumatisierte Frau zu einer Parkbank am Neckarufer, umarmt und küsst die neben ihm sitzende Studentin mehrfach.

Ein gegen 7 Uhr zufälliger vorbeikommender Frühsportler bemerkt den schrecklichen Zustand der Schwerverletzten, geht mutig dazwischen und alarmiert den Rettungsdienst, beendet somit die Qualen. Der Angeklagte flüchtet jedoch in Richtung Neckaruferbebauung. 

Rund eine Woche später, am 28. Juli, wird er schließlich in Hamburg festgenommen, aufgrund seiner Fingerabdrücke eindeutig identifiziert. Seitdem sitzt er in U-Haft.

Fast drei Stunden dauern die körperlichen Qualen laut Staatsanwaltschaft Mannheim – die seelischen werden wohl nie ‚verheilen‘.

Die Folgen der Misshandlungen: Augenhöhlenboden gebrochen, Schlüsselbeinbruch, zwei Rippenfrakturen, Würgemale am Hals, eine Schürfwunde am Oberschenkel, Schürfwunden an den Knien sowie einen Riss in der Lippe davongetragen haben.

Erst nach rund zwei Wochen kann die Studentin das Krankenhaus wieder verlassen, ist seither in psych­ologischer Be­hand­lung. Weil das als Nebenklägerin auftretende Opfer den Anblick ihres Peinigers nicht erträgt, wurde ihre Aussage am ersten Prozesstag (26. April) per Video zugeschaltet – unter Ausschluss der Öffentlichkeit.

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pek

Quelle: Mannheim24

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