Die unendliche Geschichte...

Streit um "Mannheimer Loch" – erhofftes Urteil bleibt aus!

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Das „Mannheimer Loch“ soll im Rahmen einer Sanierung der Kunsthalle nun völlig verschwinden. 

Mannheim - Ein Urteil wurde von beiden Parteien sicherlich fieberhaft erwartet, doch die Verkündung des Landgerichts Mannheim bringt keine Erlösung - die Verhandlung wird fortgesetzt.

Die Spannung im Saal ist deutlich zu spüren, doch dann die ernüchternde Verkündung: Eine Entscheidung im ewigen Kunststreit um das „HHole“ in Mannheim konnte immer noch nicht getroffen werden!

Auf ein Urteil müssen die Beteiligten noch bis zum 20. März warten. Dann wird die Kammer mit neuen Zeugen fortgesetzt, unter denen sich auch der ehemalige Leiter der Kunsthalle, Dr. Rolf Lauter, befinden wird.

Dr. Thomas Drosdowski, Leiter des Rechtsamt der Stadt Mannheim, äußert sich optimistisch zu den weiteren Verhandlungen. 

„Ich gehe stark davon aus, dass die Sache „HHole“ zu unseren Gunsten ausgeht“. Er hofft jedoch auch, dass der „Spuk bald ein Ende“ haben wird. 

NatHalie Braun Barends kämpft  vor dem Landgericht um ihr Kunstwerk, das „Mannheimer Loch“.

Zudem betont er: „Der Prozess blockiert in keinster Weise die Entkernungsarbeiten in der Kusthalle – wir nehmen dabei keine Rücksicht auf den Fall!“

Die Klägerin NatHalie Braun Barends betritt das Gerichtsgebäude erst nach der Verkündung. Für sie bedeutet die Verzögerung des Urteils etwas ganz anderes:

„Das Kunstwerk gleicht einem Gedächtnisspeicher, alles was geschieht wird von ihm aufgenommen und wird ein Teil vom Werk, was es wachsen lässt."

Ein Urteil sei auch wichtig für die Kunsterhaltung und Wiederherstellung – dass die Kunst weiterleben und vom Publikum erlebt werden könne. Es ginge um viel mehr als das „Loch“.

Und tatsächlich geht es mittlerweile um einen Schadensersatz von über 400.000 Euro und um den Verbleib von drei weiteren Werken der Künstlerin, welche nun ebenfalls in die Verhandlung aufgenommen werden.

kab

Quelle: Mannheim24

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