Nach zwei Jahren Verhandlungen

Kaufvertrag für Benjamin-Franklin-Village unterschrieben!

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Hier soll ein buntes und abwechslungsreiches Stadtquartier entstehen-mit erschwinglichem Wohnraum.

Mannheim – Zwei Jahre haben die Verhandlungen gedauert. Jetzt ist der Weg frei für die Entstehung eines bunten Stadtquartiers. Wie soll das Gelände aussehen? Und wann geht's los?

Es war ein einziges Hin und Her: Erst wurde der Kauf des Benjamin-Franklin-Villages wegen des Flüchtlingszustroms auf Eis gelegt, dann sollte er doch noch unter Dach und Fach gebracht werden. 

Nun gibt es kein Zurück mehr für den Ausbau und die Neugestaltung des Geländes:  

Denn am Montag den 26. Oktober 2015 wurde der Vertrag über den Kauf des Benjamin-Franklin-Villages abgeschlossen.

Im Rahmen einer außerordentlichen Sitzung hat der Aufsichtsrat der MWSP dem Kauf am Dienstag den 27. Oktober zugestimmt.

Damit gibt es grünes Licht für die Entwicklung des FRANKLIN-Quartiers, des größten Stadtentwicklungsprojekts der Stadt Mannheim in den nächsten zehn Jahren.

Oberbürgermeister Peter Kurz freut sich: „Ich bin außerordentlich erleichtert, dass wir nun so weit gekommen sind und wir mit einem der wichtigsten Stadtentwicklungsprojekte beginnen können.“

Doch noch ist nicht alles in trockenen Tüchern. Denn der OB sagt weiter: „Deshalb hoffe ich, dass möglichst noch im November in Bundestag und Bundesrat eine positive Entscheidung erfolgt, damit ein zukunftsweisendes Quartier mit urbanen Bereichen und einem hohen Identifikationswert entstehen kann.“

Der Vertrag geht nun als nächstes in die Bundesausschüsse. 

Was passiert mit den untergebrachten Flüchtlingen?

Die Entwicklung soll mit der Offizierssiedlung beginnen, dann folgen FRANKLIN-Mitte bis Ende März 2016 und schließlich das Columbus-Quartier an der B 38 bis zum Ende 2018.

Diese Quartiere dienen zur Zeit der Flüchtlingsunterbringung. Mit Bund und Land konnte eine Einigung erzielt werden, dass die Flüchtlingsunterbringung auf Benjamin-Franklin nur vorübergehend erfolgen soll.

Was soll auf dem FRANKLIN-Gelände entstehen?

FRANKLIN soll ein buntes Stadtquartier der Zukunft werden. 

Auf 144 Hektar, einer Fläche so groß wie die Mannheimer Innenstadt, sollen in FRANKLIN 4.000 Wohneinheiten für mindestens 8.000 Menschen aller Alters- und Einkommensklassen entstehen.

Von der Geisterstadt zum Vorzeige-Viertel?

Ob Wohnen zur Miete oder der Erwerb von Wohneigentum-beides soll möglich sein.

Dabei soll günstiger, aber auch gehobener Wohnraum entstehen.

Franklin Village: Energiekonzept der Zukunft

20 Prozent der Mietpreise sollen unter 8 Euro pro Quadratmeter liegen und Eigentum soll schon für weniger als 300.000 Euro käuflich erworben werden.

Geschosswohnungshäuser und kleine Reihenhäuser, Passivenergiehäuser und Wohnungen in Hochhäusern mit 13 Stockwerken sollen das Aussehen des Geländes abwechslungsreich gestalten.

Am Käfertaler Wald sollen Grundstücke von mehr als 550 m² entstehen. Ein Einkaufszentrum soll es in FRANKLIN-Mitte geben.

Wann geht‘s los?

Für dieses Gesamtkonzept konnten mehr als 15 Investoren gewonnen werden.

Beginn der Arbeiten in der Offizierssiedlung ist Anfang 2016. Ab April 2016 folgen Abbruch- und Erschließungsarbeiten rund um Lincoln-Arena und Kirche.

Stadt Mannheim/kp

Quelle: Mannheim24

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