Obduktion angeordnet

Tier-Drama im Käfertaler Wald! Zwei Bisons tot in Gehege

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Die Bisons am Mannheimer Karlstern. (Archiv)

Mannheim-Käfertal – Schon wieder beschäftigen tote Tiere aus Mannheim das Chemische- und Veterinäruntersuchungsamt! Grund: Zwei verendete Bison-Bullen in ihrem Gehege am Karlstern.

Die Trauer ist groß im beliebten Naherholungsgebiet Käfertaler Wald... 

Denn am Sonntag (2. April) werden Mitarbeitern des Fördervereins zwei tot im Gehege (5,6 Hektar) am Karlstern liegende Bisons (9/16) gemeldet!

Da die beiden bis zu 900 Kilo schweren Fell-Riesen keine offensichtlichen äußeren Verletzungen aufweisen, kommen sie zur Obduktion ins Karlsruher Chemische und Veterinäruntersuchungsamt (CVUA), das zuletzt auch den toten Pinguin aus dem Luisenpark auf dem Seziertisch hatte (WIR BERICHTETEN).

Durchaus denkbar, dass jemand die nordamerikanischen Wildrinder vergiftet hat! Denn es wäre schon ein großer Zufall, dass beide Bullen gleichzeitig an einer natürlichen Ursache verenden.

Wir wissen die Todesursache noch nicht! Die  fünf verbleibenden Bisons sind zunächst ganz normal im Gehege. Abhängig vom Untersuchungsergebnis der Obduktion können noch immer entsprechende Maßnahmen ergriffen werden“, erklärt Rathaus-Sprecher Kevin Ittemann auf Nachfrage von MANNHEIM24.

Erst im Juni 2014 war das Bison-Gehege für 38.000 Euro um 3,1 Hektar auf 5,6 Hektar erweitert worden – als Teil der insgesamt 28 Hektar großen Wildgeheges. Diese Fläche haben die fünf Bison-Kühe jetzt leider für sich alleine – ganz ohne männliche Artgenossen...

Die Haltung nordamerikanischer Bisons – wie hier im Käfertaler Wald – gilt formal als Rinderhaltung. Die daraus resultierenden verschiedenen nationalen und internationalen Bestimmungen erfordern eine Vergrößerung des Schutzzaunes“, so Umweltbürgermeisterin Felicitas Kubala (61, GRÜNE) bei der Einweihung: „Die Erweiterung ermöglicht ein Quarantänegehege, in dem beispielsweise einzugliedernde oder kranke Tiere zeitweise separiert werden oder aber auch Muttertiere bei Bedarf zum Kalben und die ersten Tage nach der Geburt mit ihren Kälbern von der Herde getrennt werden können.

pek

Quelle: Mannheim24

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