Fütterungsverbot!

Zu Tode gefütterte Bisons: Stadt zieht Konsequenzen

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Archivfoto

Mannheim-Käfertal - Im April finden Mitarbeiter zwei tote Bisons im Wildtiergehege im Käfertaler Wald – die Tiere wurden zu Tode gefüttert! Jetzt zieht die Stadt die einzig logische Konsequenz:

Zwei Bisons verenden qualvoll, weil Besucher ihnen verbotenerweise Brot und Brötchen zu fressen gebendas tödliche Tier-Drama im Käfertaler Wald !

Am Sonntag (2. April) werden Mitarbeitern des Fördervereins zwei tot im Gehege im beliebten Naherholungsgebiet am Karlstern liegende Bisons (9/16) gemeldet.

Nach der Untersuchung des CVUA (Chemisches und Veterinäruntersuchungsamt Karlsruhe), das ebenfalls die Obduktion des getöteten Pinguins aus dem Luisenpark durchführte, steht fest, dass die 900 Kilo schweren Fellriesen durch Besucher des Käfertaler Waldes überfüttert wurden (WIR BERICHTETEN). Dadurch kam es zu einer akuten Stoffwechselstörung bei den Tieren, die schließlich zum Tod führte.

Nun reagiert die Stadt – und zieht Konsequenzen!

Ab sofort gilt ein generelles Fütterungsverbot für alle Tiere in den Wildgehegen, nicht nur am Karlstern, sondern auch im Dossenwald!

Die Stadtverwaltung weist ausdrücklich darauf hin, dass es dort aus Tierschutzgründen und um weitere Todesfälle zu vermeiden, verboten ist, Tiere zu füttern. Es werden derzeit Hinweisschilder in verschiedenen Sprachen an den Gehegen angebracht“, heißt es in einer Meldung der Stadt.

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Erst im Juni 2014 war das Bison-Gehege für 38.000 Euro um 3,1 Hektar auf 5,6 Hektar erweitert worden – als Teil der insgesamt 28 Hektar großen Wildgeheges. Diese Fläche haben die fünf Bison-Kühe jetzt leider für sich alleine – ganz ohne männliche Artgenossen...

rob

Quelle: Mannheim24

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