Flüchtlingsunterbringung

Benjamin-Franklin-Village: Sicherheit soll verstärkt werden

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Mannheim-Käfertal: Damit kommendes Jahr mit dem Bau am neuen Stadtquartier „Franklin“ begonnen werden kann, schafft das Land aktuell neue Plätze in der Flüchtlingsunterbringung. Was das bedeutet:

Ende Oktober konnte die Stadt Mannheim den Kaufvertrag für die Konversionsfläche Benjamin-Franklin-Village (BFV) unterzeichnen (WIR BERICHTETEN). 

Der Weg für das neue Stadtquartier „Franklin“, das in Zukunft mehr als 8.000 Menschen aller Alters- und Einkommensklassen beherbergen soll, scheint frei. Wenn es nach den Planern geht, rücken bereits im Frühjahr nächsten Jahres die ersten Bagger an: „Funari“ und „Friendship Circle“, beides Teilgebiete des BFV, sollen ab 1. April 2016 bebaut werden. 

„Funari“ ist eines der Teilgebiete, das ab 1. April bebaut werden soll.

Da die Gebiete derzeit noch zur Flüchtlingsunterbringung in der bedarfsorientierten Erstaufnahme genutzt werden (WIR BERICHTETEN), muss Ersatz her. Aktuell schafft das Land bereits 4.000 zusätzliche Plätze auf den für die Flüchtlingsunterbringung genutzten ehemaligen US-Flächen Benjamin-Franklin-Village, Spinelli Barracks und Hammonds Barracks.

Bei Bedarf behält sich Baden-Württemberg vor, auf „diese Plätze bei Belegungsspitzen phasenweise als Notplätze zur Vermeidung von Obdachlosigkeit“ zurückzugreifen. An der maximalen Zielgröße von 12.000 Plätze in der bedarfsorientierten Flüchtlings-Erstaufnahme in Mannheim soll aber nicht gerüttelt werden. Das ist das Ergebnis eines Arbeitsgesprächs zwischen der Stabsstelle für Flüchtlingsunterbringung des Landes und der Stadt am Mittwochnachmittag.

OB Kurz fordert Polizei-Wache auf BFV

Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz (SPD) wiederholte im Gespräch seine zentrale Forderung an das Land, die Sicherheitsinfrastrukturen der Polizei, der Feuerwehren und Rettungsdienste zu verstärken. Unter anderem forderte Kurz die zügige Einrichtung einer Polizei-Wache auf Franklin.

Das Land sicherte zu, die Verstärkung der Kapazitäten in allen drei sicherheitsrelevanten Punkten „entsprechend der örtlichen Lage zu prüfen und bei Bedarf nachzusteuern.

Für den Betrieb des Drehkreuzes Mannheim wurde eine neue Halle in unmittelbarer Nähe des Bahnhofes angemietet. Das Regierungspräsidium hat Maßnahmen ergriffen, um die Polizeieinsatzkräfte durch den Einsatz von Polizeifreiwilligen, pensionierten Polizisten und Dienstleistern zu entlasten. 

Stadt Mannheim/rmx

Quelle: Mannheim24

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