Stadt bereit zu Gesprächen

Jungbusch: Hausbesetzung beendet – Ziel erreicht

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Das Eckgebäude in der Hafenstraße 66: Hier besetzen am Freitag mehrere Aktivisten das leerstehende Haus.

Mannheim-Innenstadt/Jungbusch - Mit einer kuriosen Aktion machen Aktivisten am Samstag auf ein Thema mit ernstem Hintergrund aufmerksam. Ein voller Erfolg für die Initiatoren:

UPDATE: Aktivisten sprechen mit Stadt über Konzept für Hafenstraße 66

Weil ein leerstehendes Eckhaus in der Hafenstraße in ein Gründerzentrum umgewandelt werden soll, besetzten mehrere Aktivisten am Samstag das Gebäude (WIR BERICHTETEN), ‚eröffneten‘ augenzwinkernd das Grand Hotel Jungbusch.

Ernster Hintergrund

Mit der Aktion wollten die rund 50 Personen der Gentrifizierung des Szeneviertels entgegenwirken und ein Zeichen gegen steigende Wohnmieten setzen – mit Erfolg!

Wir haben das Haus für den Stadtteil geöffnet und den Nachmittag über mit verschiedenen Veranstaltungen gezeigt, wie eine zukünftige Nutzung des Hauses aussehen könnte. Wir haben die breite Aufmerksamkeit genutzt, um mit Vertreter*innen der Stadt in Verhandlungen zu treten und es ist uns gelungen, unsere Standpunkte deutlich zu machen“, so Eva Schmitt, Sprecherin vom Bündnis „Wem gehört die Stadt?“ (WGDS).

Wie es in einer Mitteilung heißt, folge schon am Montag ein Treffen mit Entscheidungsträgern der Stadt, um über die zukünftige Nutzung des Gebäudes zu verhandeln.

Das Ziel: „Die Hafenstraße 66 muss zu bezahlbarem Wohnraum werden, ganz konkret im Rahmen eines Mietshäusersyndikats“, so Sprecher Christopher Loben.

Am Abend gegen 20 Uhr beendeten die Aktivisten die Hausbesetzung. „Für heute sind wir zufrieden“, so die Pressevertretung von WGDS.

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An Aral-Tankstelle: Jungbusch-Fans feiern ihre Käsebrezel!

>>> Der Jungbusch im Wandel der Zeit

rob

Quelle: Mannheim24

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