8,6 Millionen Euro

So teuer ist der Hygiene-Skandal für das Klinikum 

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Enormer wirtschaftlicher Schaden für das Universitätsklinikum.

Mannheim - Der Hygieneskandal am Mannheimer Universitätsklinikum hat nicht nur dem Ruf der Einrichtung geschadet, sondern bringt auch einen enormen finanziellen Schaden mit sich. 

Nachdem Fachleute des Regierungspräsidiums nach einem anonymen Hinweis bereits am 1. Oktober „einige Mängel“ in der Sterilversorgungsabteilung der Uniklinik Mannheim festgestellt haben, hat das Krankenhaus einige Gegenmaßnahmen eingeleitet.

Die gesamten Abläufe der sterilen Aufbereitung des chirurgischen Bestecks wurde umorganisiert. Maßnahmen, die zusammen mit den Einnahmeverlusten laut dem Mannheimer Morgen rund 8,6 Millionen Euro gekostet haben. 

>>> Mannheimer Morgen: Hygiene-Affäre kostet Uniklinik 8,6 Millionen

Wie Kliniksprecher Klaus Wingen bereits im Oktober gegenüber MANNHEIM24 bestätigte, musste die Zahl der Operationen nach dem Skandal stark reduziert werden: „Statt täglich ungefähr 60 operative Eingriffe werden wir bis Ende der Woche nur noch ungefähr 30 Operationen am Tag durchführen.

Dr. Jörg Blattmann und Prof. Frederik Wenz gehen davon aus, dass bereits im Januar wieder die volle Kapazität erreicht werden soll, so der Bericht.

Ob es bis dahin bei der bisherigen Prognose von 8,6 Millionen Euro Verlust bleibt, ist unklar. 

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mk

Quelle: Mannheim24

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