Metalldetektor, Gepäckkontrolle

Verschärfte Sicherheit bei Drogen-Prozess am Landgericht

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Großes Sicherheitsaufgebot beim Mammut-Drogenprozess im Mannheimer Landgericht.

Mannheim-Innenstadt – Bewaffnete Polizisten, Metalldetektor am Eingang, Personenkontrolle – beim spektakulären Drogen-Prozess am Landgericht wird Sicherheit ganz groß geschrieben.

Der Mammut-Drogenprozess gegen elf Angeklagte vor der 5. Großen Strafkammer des Mannheimer Landgerichts. Ein Verfahren mit erstaunlich hohem Sicherheitsaufkommen...

Schon vor dem Gebäude fallen einem viele Polizisten in kugelsicheren Westen auf. Hinter dem Gericht gleich fünf Mannschaftswagen.

Obwohl die Verhandlung bereits seit Sommer Juni 2014 läuft, wird jeder Prozesszuschauer auch nach über 20 Verhandlungstagen wie am Flughafen abgetastet, muss durch einen Metalldetektor und das ‚Gepäck‘ wird durchleuchtet.

Streng verboten (selbst für Journalisten): Handys, Laptops, Foto- und Videokameras sowie gefährliche Gegenstände. Das alles muss man vor dem Sitzungssaal abgeben!

An den Sitzungstagen steht die hauseigene Tiefgarage Auswärtigen nicht zur Verfügung.

Großes Sicherheitsaufgebot beim Mammut-Drogenprozess im Mannheimer Landgericht.

Erstmal im Sitzungssaal 1 angekommen, passen ein Dutzend wachsame Polizisten und Justizbedienstete auf. Zusätzlich sind die Angeklagten mit Fussschellen gesichert.

Und all dieser Aufwand wegen eines Drogen-Prozesses?

Bei einer solch großen Anzahl von Angeklagten muss so viel Sicherheitspersonal für einen ordnungsgemäßen Verfahrensablauf anwesend sein. Dazu hatte in diesem Prozess eine Gefährdungslage bestanden“, erklärt Richter und Pressesprecher Dr. Joachim Bock.

Die Anklage: Zehn der Beschuldigten sollen laut Staatsanwaltschaft zwischen 2012 und ihrer Festnahme im Oktober 2013 in großem Umfang mit Amphetamin, Ecstasy, Kokain, Haschisch und Marihuana im Raum Mannheim und Berlin gehandelt haben. Ein elfter Mann und ‚seine‘ Kuriere sollen die Chemikalien in eigens dafür präparierten Autos zur Produktion in ein illegales Drogenlabor in die Niederlande geschmuggelt haben. 

Unglaublich: Dieser soll im Jahr 2011 rund 5,5 Tonnen Formamid und im Jahr 2012 zunächst 7,8 Tonnen Apaan sowie eine Tonne Schwefelsäure zur Herstellung von Amphetamin und Amphetaminderivaten besorgt haben. Er wurde bereits im Juli 2012 verhaftet.

Die Bande war gut organisiert: Manche fungierten als Drogenkuriere, andere als Dealer, Geldeintreiber oder Amphetaminhersteller.

In einem gefilzten Kurierauto und zwei durchsuchten Ludwigshafener Wohnungen konnten rund ein Kilo Kokain, 1,9 Kilo Haschisch, fast 140 Kilo Amphetamin-Gemisch sowie rund 8,5 Kilo Amphetamin-Base sichergestellt werden.

Fortsetzung der Verhandlung am 16. Januar.

kp/pek

Quelle: Mannheim24

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