OB Würnzer und OB Kurz

Bürger in Sorge – Videoüberwachung für mehr Sicherheit!

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Können Kameras für mehr Sicherheit an öffentlichen Plätzen sorgen?

Mannheim/Heidelberg - Insbesondere nach den sexuellen Übergriffen am Silvesterabend ist die Aufregung groß. So gehen die Oberbürgermeister mit den Sorgen und Ängsten um:

Insbesondere nach den Silvester-Übergriffen in Köln und anderen Städten sind viele Bürger in Sorge. Jetzt fordern viele, dass die Kommunen handeln müssen. Und Städte und Polizei in Baden-Württemberg reagieren – unter anderem mit neuen Sicherheitskonzepten. 

In Heidelberg wenden sich die Bürger mit ihren Sorgen und Befürchtungen besonders häufig an die Stadt, erklärt ein Sprecher. Oberbürgermeister Eckart Würzner betont, dass die Rückmeldungen aus der Bevölkerung sehr ernst genommen werden. Man müsse damit umgehen, dass sich das Sicherheitsempfinden verändert habe – insbesondere auch wegen der sexuellen Übergriffe in Heidelberg und der Umgebung. Objektiv soll sich jedoch – so die Einschätzung der Polizei – die Sicherheitslage in der Stadt nicht verändert haben

Würzner will dem Gemeinderat nun ein Maßnahmenpaket vorschlagen. Das soll die Videoüberwachung an den zwei öffentlichen Verkehrsknotenpunkten Bismarckplatz und Bahnhofsvorplatz beinhalten. „Wir müssen sicherstellen, dass alle Bürger unsere öffentlichen Verkehrsmittel mit einem guten Gefühl nutzen“, so der Heidelberger Oberbürgermeister. 

>>> OB Würzner: Videoüberwachung an öffentlichen Plätzen

Eine Umfrage von HEIDELBERG24 zeigt – auch die Bürger halten Videoüberwachung für eine sinnvolle Maßnahme. Mehr als 700 Personen haben an dem Voting teilgenommen, mehr als 75 Prozent haben sich für die Videoüberwachung an öffentlichen Plätzen ausgesprochen. Dagegen haben lediglich 12 Prozent der Teilnehmer gestimmt. 

Dass die „jüngsten Ereignisse“ zu einer großen Verunsicherung geführt haben, erkennt auch Mannheims Oberbürgermeister Peter Kurz (SPD). „Deshalb gilt es zu handeln. Entscheidend ist jetzt zu zeigen: Der Staat ist handlungsfähig und reagiert“, so Kurz. Auch er sieht die Wiedereinführung der Videoüberwachung als einen wichtigen Bestandteil eines sinnvollen Sicherheitskonzepts. 

Kameras könnten dann am Paradeplatz, dem Marktplatz, dem Neckartor, dem Vorplatz am Wasserturm und an den Ein- und Ausgängen des Benjamin-Franklin-Village und den Spinelli Barracks eingesetzt werden. 

>>> OB Kurz: Die Konzepte für mehr Sicherheit 

dpa/mk

Quelle: Mannheim24

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