Sturm, Hagel, Gewitter und Starkregen

Heftiges Hitze-Unwetter: Die Bilanz 

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Mannheim/ Heidelberg/ Ludwigshafen – Das Unwetter trifft die Metropolregion am Dienstagabend zunächst kurz, aber hart. Später kracht es dann noch einmal. Die Einsätze im Überblick:

Am Dienstagabend kracht es ordentlich in der Metropolregion. Nachdem es zwischen 17 und 18:30 Uhr nur einzelne Gewitter und kurze, heftige Hagel- und Regenschauer gegeben hat, kommt gegen 21:15 Uhr eine weitere Unwetterwarnung des Deutschen Wetterdienstes. 

>>> Metropolregion: Schwere Unwetter am Abend erwartet

Die Fotos: Hitze-Unwetter in der Metropolregion

In Edingen hat es einen Baum erwischt.

In Edingen hat das heftige Unwetter schwere Schäden verursacht. Augenzeugen schildern laut Feuerwehr einen Tornado, der aus Richtung Südwesten die Gemeinde getroffen hat. An 44 Einsatzstellen entstanden Sturmschäden, es wurden Dächer abgedeckt und Bäume beschädigt.  

Auf der A5 zwischen Hirschberg und dem Heidelberger Kreuz stürzen mehrere Bäume auf die Fahrbahn. Die Strecke musste vor dem Heidelberger Kreuz kurzzeitig gesperrt werden.

Auch die Heidelberger Feuerwehr hat am Abend alle Hände voll zu tun. Sie registriert 40 Einsätze, vor allem im Norden der Stadt.

>>> Feuerwehr: Rund 40 Einsätze wegen Sturm

Auch in Schriesheim, Dossenheim und Ladenburg kommt es zu Sturmschäden. So werden zwei Menschen, darunter ein Kind, in Dossenheim durch umstürzende Bäume verletzt. Die Stromleitung entlang der K4142 wurde heruntergerissen.

Fotos: Heftige Unwetter in der Metropolregion

Auf der A5 stürzen Bäume auf die Fahrbahn.

Der Straßenbahnverkehr zwischen Heidelberg und Seckenheim (Linie 5) ist ebenfalls infolge des Unwetters gestört. Äste blockieren bis zirka 22 Uhr Oberleitung und Gleise.

Auch in Schriesheim, Dossenheim und Ladenburg kommt es zu Sturmschäden.

In Weinheim fällt zeitweise sogar der Strom aus. Auf der B38 vor dem Saukopftunnel musste die Feuerwehr einen Baum von der Fahrbahn entfernen.

>>> Weinheim: Hitze-Unwetter verursacht Stromausfall

Bäume stürtzten in Wohnhäuser.

In Viernheim mussten die Einsatzkräfte mit einem 50 Tonnen Kran auf Wohnhäuser gestürzte Bäume bergen. Bevor der Kran die Einzelteile der Baumkronen aus den Dächern heben konnten, mussten die Helfer aus einer Krangondel heraus Anschlagarbeiten vornehmen. 

Die Scheune ist stark einsturtzgefährdet.

Zudem wurde eine einsturzgefährdete Scheune in Waldsee beschädigt.  Die Helfer des Ortsverbandes Ludwigshafen leuchteten die Einsatzstelle aus und sicherten Gebäudeteile gegen den drohenden Einsturz mittels Bausprieße.

Im Lagezentrum des Polizeipräsidiums Mannheim gehen in der Zeit zwischen 18.30 und 20 Uhr über 70 Notrufe ein.

Der entstandene Sachschaden kann derzeit noch nicht näher beziffert werden, dürfte jedoch mehrere hunderttausend Euro betragen.

Darüber hinaus warnen Polizei und Kreisforstamt derzeit vor Spaziergängen, Joggen oder Mountainbiken in Waldgebieten. Es besteht nach wie vor die Gefahr durch herabfallende Äste.

Der Artikel wird ständig aktualisiert. MANNHEIM24, HEIDELBERG24 und LUDWIGSHAFEN24 halten Dich auf dem Laufenden!

Quelle: Mannheim24

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