Siegerentwürfe 

Grünzug Nordost und BUGA 2023 – SO könnte es aussehen

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1. Preis Landschaft und 1. Preis Städtebau

Mannheim - Die Siegerentwürfe für die Gestaltung des Grünzugs Nordost und die Realisierung für den Bereich der Bundesgartenschau 2023 stehen fest: So könnte das zukünftige Grüngelände aussehen: 

(von l. nach r.) Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz, Bürgermeisterin Felicitas Kubala, Michael Schnellbach, Geschäftsführer der Bundesgartenschau

Die Stadt Mannheim soll grüner werden und vielfältigen sowie attraktiveren Lebensraum für Wohnen, Arbeiten und Freizeit bieten...

Um diesen Vorsatz realisieren zu können, entwickeln neun Teilnehmer aus 34 Architekten- und Landschaftsplanungsbüros ein Konzept für das  größte ökologische Freiraum-Projekt Mannheims

„Die Ausgestaltung des Grünzugs Nordost und die Realisierung für den Bereich der Bundesgartenschau 2023“

Ziel: Das ehemalige Militärareal soll in bereits existierende Grünräume integriert werden, verschiedene Arten von Außenräumen, Grün- und Freiflächen sollen ausgebaut werden, sodass ein durchgehender Grünzug vom Neckar bis zum Vogelstang-See entsteht. Auf dem Gelände der ehemaligen Spinelli-Kaserne mit Einbeziehung der Feudenheimer Au soll die BUGA 2023 entstehen. 

„Zudem werden entsprechende Sport, Freizeitangebote und Spielräume entwickelt. Auch das Radwegenetz wird neu kreirt “, betont Bürgermeister Lothar Quast. 

Nun traf eine Jury – das sogenannte Preisgericht – eine Entscheidung und bestimmte die Siegerentwürfe für die Gestaltung: Den beiden 'Gewinnern' wurden jeweils Preise verliehen:

1. Preis Landschaft

1. Entwurf - Preis Landschaft:

Hierbei wird der Grünzug zum Landschaftspark mit großräumigem Gelände.  Es gibt einen Rahmen, der eine BUGA aufnehmen kann, ohne als Eventraum geprägt zu werden. Der Radweg ist gut, schnell und wird als Randweg des Parks immer von Fußgängerpromenaden begleitet. Die neue Brücke bindet an den Neckar an, eine doppelte Anbindung an den Neckar im Osten schafft weitere Verbindungen. 

Landschaftsarchitekt: RMP Stephan Lenzen, Bonn
Stadtplaner: Fischer Architekten GmbH, Mannheim

Kritisch: Die Kleingärten an der Feudenheimer Straße müssen verlegt werden. 

1. Preis Landschaft und 1. Preis Städtebau

Zweiter Entwurf : 1. Preis Landschaft und 1. Preis Städtebau:

Dieser Entwurf ist fokussiert auf Kultur, Sport und Bewegung: Spot Arena in der U-Halle, Kultur- und Reithöfe, Alte Gärtnerei an der Feudenheimer Au, Naturbadesee am Hochgestade, Rolldreieck für Skater und ein Dirt Camp für Biker. Hier ist der Radweg etwas anders entwickelt und zieht sich nicht geradlinig über den Grünzug. 

Landschaftsarchitekt: Atelier LOIDL

Kritisch: Der Badesee ist zu groß und durch den Einschnitt in das geschützte Hochgestade der Au kaum realisierbar. 

Welcher Entwurf ist denn nun besser? 

Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz sieht in beiden ihre Stärken:

„Beim ersten Entwurf liegt die große Stärke im Grünzug – beim zweiten ist es die Stärke der einzelnen Highlights.“

Bürgermeisterin Felicitas Kubala ist sich allerdings sicher:  „Das Projekt wird ein positiver Effekt für die Menschen, mit viel Freizeitangeboten sein. Aber auch Flora und Fauna werden sich freuen.“ 

Wie ist der weitere Verlauf?

Im Oktober wird es eine Bürgerbeteiligung geben – 2016 soll der Masterplan für die BUGA 2023 feststehen. Letzlich werden Elemente aus beiden Entwürfen das entgültige Ergebnis bringen. 

nis

Quelle: Mannheim24

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