Casting für RTL-Show

Mannheimer beweisen ihr „Supertalent“

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Die Tänzer Kumal (12) und Luis (11) wollen auf die große Bühne und vor Dieter Bohlen beweisen, dass in ihnen ein „Supertalent“ steckt.

Mannheim - Neue Talente braucht das Land! Das große Casting für die RTL-Show „Das Supertalent“ in Mannheim lockte zahlreiche Performer ins Rhein-Neckar-Theater – doch nicht alle hegen den großen Traum!

Mannheim-Neckarau, Parkplatz vor dem Rhein-Neckar-Theater: Aus dem Nichts fängt ein Mann um die 50 an, zu freestylen – prompt steigt ein junger Kerl mit weitem White-T mit ein und liefert per Beatbox den passenden Takt. Im Hintergrund rundet eine Hip-Hop-Crew den Auftritt mit krachenden Moves ab. 

Was wie eine einstudierte Nummer aussieht, ist in Wahrheit eine improvisierte Einlage unterschiedlicher Künstler, die sich zuvor noch nie gesehen haben und dennoch eines gemein haben: den Traum, Deutschlands nächstes „Supertalent“ zu werden.

Am Dienstag fand in der Quadratestadt das große Open Casting für die beliebte RTL-Show statt. Seit 18. April tourt der RTL-Tross durch 40 Städte in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Mannheim ist dabei die vorletzte Station, ehe am 20. Juni in Offenbach das Casting für die mittlerweile neunte Staffel abgeschlossen wird.

Während die Performer vor dem Rhein-Neckar-Theater ihr Talent bereits unter Beweis gestellt haben, sitzen im ersten Geschoss noch zahlreiche Künstler, denen der große Auftritt noch bevor steht. 

Tänzer Dennis bei seiner beeindruckenden Show-Einlage.

Unter ihnen auch Kumal (12), Luis (11) und Dennis (19). Die Jungs sind extra aus Stuttgart angereist, um einer Jury von Musik- und Kunstredakteuren von RTL und der Produktionsfirma UFA Show&Factual zu beweisen, dass sie die besten Tänzer Deutschlands sind. Anspannung? Fehlanzeige! Dennis ist der Trainer von Kumal und Luis. Er ist sich sicher, dass es „seine beiden Jungs“ in die nächste Runde schaffen. „Wir sind ja schließlich hier, um Supertalent zu werden.“ Und als sie spontan eine Kostprobe ihres Könnens geben, weiß man, woher das Selbstbewusstsein kommt. 

Doch ob sie es in die nächste Runde – sprich auf die Bühne vor Dieter Bohlen, Bruce Darnell und Co. schaffen, werden sie an diesem Tag noch nicht erfahren. Die Kandidaten werden erst im Nachhinein darüber informiert, ob sie den Sprung ins Fernsehen und somit vor Millionen von TV-Zuschauern geschafft haben. 

„Slippery Mike“ ist konzentriert bei der Sache – an seinen ersten Auftritt bei „Das Supertalent“ erinnert er sich nicht gerne...

„Slippery Mike“ wirkt hingegen ein wenig angespannt, während er seine One-Man-Band penibel zusammenbaut. Kein Wunder, denn wie er uns verrät, stand er vor ein paar Jahren schon einmal bei „Das Supertalent“ auf der Bühne. Doch daran hat er keine guten Erinnerungen. „Ich stand vor den Menschen in der Jury und auf einmal krachen meine ganzen Instrumente auseinander“, erklärt der in England geborene und mittlerweile im Odenwald lebende Musiker mit breitem britischen Akzent. Doch wir sind uns sicher, dass wir den Musiker bei Beginn der Staffel im Herbst über den Bildschirm flimmern sehen – denn Entertainerqualitäten hat er allemal. Und darauf kommt es in dieser Show schließlich (auch) an. 

Sänger Frank geht locker an die Sache heran.

Fernab in einer Ecke sitzt Frank. Der 20-Jährige ist Sänger und will die Jury mit einem Song von Philipp Poisel überzeugen. Er wirkt ein wenig schüchtern, in sich gekehrt. Dabei hat er eigentlich keinen Grund zur Sorge, schließlich hat er sich nicht selbst für das Casting angemeldet, sondern wurde von der Produktionsfirma eingeladen, nachdem er durch die Teilnahme an mehreren Talentwettbewerben aufgefallen war. Seine beiden mitgebrachten Kumpels Miron-Lee und Karem haben keinen Zweifel, dass es Frank in die nächste Runde schafft. Und wenn nicht? „Dann halt nicht. Dann mache ich einfach meine Ausbildung zum Immobilienkaufmann zu Ende und bin auch glücklich.“ 

Bald erfahren wir dann, ob Dennis, Slippery Mike und Frank ihrem Traum einen Schritt näher gekommen sind.

Mehr zu „Das Supertalent“ unter www.rtl.de.

rob

Quelle: Mannheim24

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