Schwacher Start ins neue Jahr

Bilfinger: 76 Mio. Euro Miese im ersten Quartal

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Mannheim - Die Krise beim Bau- und Industriedienstleister Bilfinger hält weiter ein. Am Ende des ersten Quartals des neuen Geschäftsjahres steht ein Verlust von 76 Millionen Euro unterm Strich.

Bilfinger ist schwach ins neue Geschäftsjahr gestartet. Die Ursache dafür liegt in der Zurückhaltung in der Öl- und Gasindustrie und einem schwierigen Kraftwerksgeschäft. 

76 Millionen Miese sind die Folge von Verlusten im Kraftwerksgeschäft, Buchverlusten im Zuge des Verkaufs des Wassergeschäfts, Abschreibungen und Umbaukosten. Die Leistung sank in den ersten drei Monaten des Jahres um fünf Prozent auf 1,35 Milliarden Euro. 

2016 wird ein Übergangsjahr“, bekräftigte Finanzchef Axel Salzmann laut Mitteilung am Mittwoch vor Beginn der Hauptversammlung. Er hat nach dem überraschenden Abgang von Konzernchef Per Utnegaard auch dessen Funktionen übergangsweise übernommen. Spätestens im dritten Quartal soll dann der Linde-Manager Thomas Blades das Ruder übernehmen. Es ist der vierte Chef seit 2014.

Doch nicht nur personell, auch vom Zuschnitt stehen bei Bilfinger wichtige Weichenstellungen an. So steht das seit der Energiewende in Deutschland kriselnde Kraftwerksgeschäft bereits seit vergangenem Sommer zum Verkauf. Zudem hatte der Konzern im Januar überraschend verschiedene Kaufinteressenten für die Bau- und Gebäudedienste gemeldet. Der Investor Cevian gilt als treibende Kraft des Bilfinger-Umbaus. Die Gesellschaft war 2011 bei den Mannheimern eingestiegen und hält nun knapp 26 Prozent an dem Konzern.

dpa/rob

Quelle: Mannheim24

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