Kampf gegen Spielsucht

Rien ne va plus – Spielsucht soll bekämpft werden

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Rien ne va plus - Rheinland-Pfalz plant ein Sperrsystem für Spielhallen (Symbolfoto)

Mainz - Rheinland-Pfalz nimmt den Kampf gegen Spielsucht auf. Das Land will Menschen, die ein problematisches Glücksspielverhalten haben, den Eintritt in die Spielhallen verwehren.

Geplant ist, dass die Hallen Diejenigen für zunächst ein Jahr sperren, die dies selbst wollen oder bei denen das Personal den Verdacht auf Sucht oder Verschuldung hegt. Der Landtag beriet darüber am Mittwoch zum ersten Mal. Innenminister Roger Lewentz (SPD) kündigte außerdem an, dass Sportwetten nur noch in Wettbüros oder im Internet möglich sein sollen. 

Die Zahl der Wettbüros solle von 240 auf 400 steigen. Dies diene auch dazu, den Schwarzmarkt einzudämmen. Laut der Bundesregierung weisen rund 370.000 Menschen in Deutschland im Alter zwischen 16 und 65 Jahren ein problematisches Glücksspielverhalten auf.

dpa/H24

Quelle: Mannheim24

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