Etwa 150 Gäste

Zum ersten Todestag: Freunde und Wegbegleiter am Grab von Helmut Kohl

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Freunde und Wegbegleiter gedenken dem verstorbenen Helmut Kohl.

Ludwigshafen/Speyer - Freunde und Wegbegleiter gedenken am ersten Todestag dem Altkanzler Helmut Kohl. Erst versammeln sie sich an seiner Grabstätte, später in einer Kirche:

Ganz in schwarz erscheinen viele Trauergäste am Samstag (16 Juni) an der Grabstätte von Helmut Kohl. Genau ein Jahr nach seinem Tod treffen sich Freunde und Wegbegleiter des Altkanzlers. Sein Grab wird dafür extra hergerichtet und mit Kränzen umstellt. Darauf stehen die Namen der Leute, die es nicht nach Speyer geschafft haben – wie zum Beispiel Angela Merkel oder Volker Kauder.

Zeremonie zum ersten Todestag von Helmut Kohl

Rund 150 Menschen, darunter seine Witwe Maike Richter-Kohl und CDU-Generalsekretärin Annegret Kramp-Karrenbauer, erscheinen im Adenauer-Park, um Kohl zu würdigen. Alles was im letzten Jahr passiert ist, wirkt für kurze Zeit wie vergessen. Am Rande der Zeremonie sagt der EU-Parlamentarier Elmar Brok, dass er gekommen sei, um einen großen Mann zu ehren

Helmut Kohls Grab für Öffentlichkeit freigegeben 

Danach geht es weiter in die Kirche St. Josef in Friesenheim, wo eine Messe stattfindet. Auch in St.Gilgen gedenkt man dem Altkanzler, der dort jahrzehntelang mit seiner ersten Frau Hannelore Urlaub machte. Eine großer Gottesdienst ist für den Sonntag (17. Juni) im Speyrer Dom geplant. Kohl hatte den Dom schon als Kind besucht und später viele Staatsgäste dorthin gebracht.

dpa/dh

Quelle: Mannheim24

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