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Ludwigshafen: Mai-Kundgebung im Zeichen von dramatischer Inflation und Ukraine-Krieg

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Von: Eliran Kendi

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Ludwigshafen - Zum „Tag der Arbeit“ ist Ministerpräsidentin Malu Dreyer in die Chemiestadt gekommen, wo die zentrale Mai-Kundgebung des Deutschen Gewerkschaftsbunds (DGB) stattgefunden hat.

Der Ukraine-Krieg und seine Folgen haben am Sonntag (1. Mai) auch die Kundgebungen zum „Tag der Arbeit“ in Rheinland-Pfalz mitbestimmt. „In Zeiten tiefgreifender Veränderungen stehen die Gewerkschaften für ein solidarisches Miteinander“, heißt es im Aufruf des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB).

StadtLudwigshafen am Rhein
BundeslandRheinland-Pfalz
Einwohnerzahl172.253 (Stand: 31. Dezember 2020)
OberbürgermeisterinJutta Steinruck (SPD)

Tag der Arbeit in Ludwigshafen: Gewerkschaftsbund-Vorsitzende fordert, steigende „Energiepreise abzufedern“

Neben der humanitären Katastrophe habe der Krieg auch massive Folgen für die Wirtschaft, erklärt Susanne Wingertszahn, Vorsitzende des Deutschen Gewerkschaftsbundes Rheinland-Pfalz/Saarland, bei der zentralen Kundgebung in Ludwigshafen.

„Der DGB und seine Mitgliedsgewerkschaften sehen die Bundesregierung in der Pflicht, den erwartbaren Anstieg der Energiepreise abzufedern“, so Wingertszahn. Die Bundesregierung müsse auch dafür sorgen, dass insbesondere energieintensiven Industrien
„nicht der Gashahn abgestellt wird.“

Ludwigshafen: Ministerpräsidentin Malu Dreyer bei zentraler Kundgebung

An der Veranstaltung im Ebertpark nahm auch die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) teil. Sie hob das Ziel einer sozial-ökologischen, nachhaltigen Veränderung der Wirtschaft und Gesellschaft hervor.

„Wir erarbeiten deshalb mit unseren starken Gewerkschaften konkrete Maßnahmen zur Gestaltung der Arbeitswelt der Zukunft, zum Beispiel in meinem Transformationsrat“, sagt Dreyer und betont zugleich die Bedeutung der Tarifbindung. (esk/dpa)

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