Weil Konto gepfändet war

Angriff auf Postbank-Filialleiter: Urteil gegen Messer-Stecher vom Rathausplatz gefallen!

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Im Januar sticht ein Mann auf den Postbank-Filialleiter ein. Das Urteil gegen ihn ist jetzt gefallen. (Archivfoto)

Ludwigshafen/Frankenthal - Weil er kein Geld abheben kann, rastet ein 42-Jähriger aus und geht auf den Postbank-Filialleiter los! Jetzt ist das Urteil gegen den Messer-Stecher vom Rathausplatz gefallen:

Sechs Jahre Haft wegen versuchten Totschlags und gefährlicher Körperverletzung: Das ist das Urteil gegen den Mann, der am 18. Januar den Filial-Leiter der Postbank mit einem Messer angegriffen hat! Das bestätigt das Landgericht auf Anfrage von LUDWIGSHAFEN24.

Der absurde Grund: Der 42-Jährige ist ausgerastet, weil er von seinem gepfändeten Bankkonto kein Geld abheben konnte!

Das Landgericht Frankenthal sieht es als erwiesen, dass der Angeklagte in Tötungsabsicht zwei Mal in Richtung Hals und Kopf des Opfers eingestochen hat. Außerdem ordnet die Kammer den Vorbehalt der Sicherungsverwahrung an. Das heißt, dass ein Psychologe vor der Entlassung ein Gutachten erstellt, ob der Mann weiterhin eine Gefahr für die Allgemeinheit darstellt. Die Wahrscheinlichkeit sei hoch, dass er wieder straffällig wird, heißt es als Begründung vom Gericht.

Seit Juli läuft der Prozess gegen den Messer-Stecher. Ein Gutachter hat die Schuldfähigkeit des Mannes bestätigt.

Großeinsatz am Rathausplatz: Polizei schießt auf Angreifer

Die Tat

Am 18. Januar wird der Polizei ein aggressiver Mann in der Postbank am Rathausplatz gemeldet, der mit einem Messer hantiert. Vor Ort treffen die Beamten auf den 42-Jährigen, der trotz Aufforderung seine Waffe nicht weglegt. Schließlich wird er durch einen Schuss ins Bein gestoppt. Seit der Tat sitzt der Mann in U-Haft. 

jab

Quelle: Mannheim24

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