Großeinsatz der Polizei 

Familienstreit in Ludwigsburg eskaliert – Vater (55) schießt auf Sohn (33)! 

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Ein Familienstreit in Ludwigsburg eskaliert – es fallen Schüsse (Symbolbild).

Ludwigsburg – Ein Familienstreit zwischen Vater und Sohn in der Nacht auf Samstag (14. Dezember) eskaliert. In der Notrufzentrale werden Schüsse aus der Johannes-Buhl-Straße gemeldet.  

  • Ein Familienstreit in Ludwigsburg eskaliert.
  • Anwohner alamieren nach Schüssen die Polizei.
  • Nach Großeinsatz der Polizei wird ein 55-Jähriger festgenommen.

Vater-Sohn-Beziehungen können schon einmal kompliziert sein und unter gewissen Voraussetzungen auch für Spannungen sorgen. So auch bei einem Familienstreit am Samstag (14. Dezember) in Ludwigsburg. Um 0:22 Uhr geht bei der Notrufzentrale des Polizeipräsidiums Ludwigsburg ein Anruf ein. Anwohner der Johannes-Buhl-Straße melden mehrere Schüsse und eine körperliche Auseinandersetzung in ihrer Nachbarschaft.

Ludwigsburg: Schüsse bei Familienstreit

Nach Angaben der Polizei Ludwigsburg soll im Zuge eines Streits in einer türkischen Familie auf der Straße ein 55-jähriger Mann mehrmals auf seinen 33-jährigen Sohn geschossen haben. Als dieser versucht seinem Vater die Waffe abzunehmen, kommt es schließlich zur Schlägerei. Erst ein hinzugekommener weiterer Verwandter kann dem Angreifer die Waffe letztendlich entreißen.

Nachdem der Vater daraufhin vom Tatort flüchtet, wird er im Verlauf der polizeilichen Fahndung jedoch zügig festgenommen und die Waffe beschlagnahmt. Es handelte sich um eine Schreckschusswaffe. Mit dieser hat der 55-Jährige Reizstoffmunition auf seinen Sohn geschossen.

Ludwigsburg: Großeinsatz der Polizei nach Familienstreit

Ernsthaften Schaden hat bei der Auseinandersetzung glücklicherweise niemand genommen. Sowohl Vater als auch Sohn haben bei der Auseinandersetzung lediglich leichte Verletzungen davon getragen. Dessen ungeachtet ist die Polizei Ludwigsburg aufgrund der zunächst anzunehmenden Gefahrenlage mit insgesamt acht Fahrzeugbesatzungen samt Rettungsdienst und Notarztwagen vor Ort im Einsatz.

Gemäß dem deutschen Waffengesetz ist das Führen von Schreckschusswaffen in der Öffentlichkeit ohne kleinen Waffenschein verboten. Außerdem dürfen diese selbst mit Waffenschein nicht geladen sein. Auch wenn diese Pistolen keine lebensbedrohlichen Verletzungen herbeiführen können, droht bei Zuwiderhandlung eine Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren. Erschwerend kommt beim Vorfall in Ludwigsburg hinzu, dass der 55-Jährige Reizmunition auf einen Menschen abgefeuert hat. 

Zu einem folgenschweren Einsatz wird die Polizei auch am frühen Sonntagmorgen (15. Dezember 2019) nach Mannheim-Wallstadt gerufen. Als ein psychisch auffälliger Mann sie mit einem Messer bedroht, schießen sie auf ihn.

pol/esk

Quelle: Mannheim24

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