Großeinsatz in Leimen

Fall aufgeklärt! Stinkbomben-Drama in Bank nimmt kuriose Wendung 

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Mit Atemschutzmasken wagt sich die Feuerwehr in das evakuierte Gebäude.

Leimen – Nach einem Stinkbomben-Anschlag rückt die Feuerwehr mit einem Großaufgebot in eine Bank aus und evakuiert die Filiale. Nun ist der Fall um die „Buttersäure-Attacke“ aufgeklärt: 

  • Großeinsatz in der Volksbank in Leimen am 23. August 
  • Angestellte und Kunden klagen über Atemwegsreizungen
  • Nach Stinkbomben-Wurf muss das gesamte Gebäude evakuiert werden
  • Kuriose Auflösung der Stinkbomben-Attacke in Leimen 

Update vom 11. September: Am 23. August muss die Volksbank in der Schwetzinger Straße in Leimen evakuiert werden. Der Grund: Jemand hat Buttersäure im Kundenbereich der Bank in Leimen verteilt! Die Polizei ermittelt wegen des Verdachts der versuchten gefährlichen Körperverletzung durch „Ausbringen einer reizenden übel riechenden Flüssigkeit“. Der „Stinkbomben-Anschlag“ auf die Leimener Volksbank-Filiale ist jetzt aufgeklärt – die Auflösung jedoch sehr kurios. Eine Mitarbeiterin der Bank in Leimen wollte Schädlinge in ihrem Garten bekämpfen und hatte sich zu diesem Zweck eine Ampulle mit Buttersäure besorgt. Die bewahrte sie am 23. August in ihrer Handtasche auf. Dort ging sie allerdings im Laufe des Tages zu Bruch und löste so den Großeinsatz der Polizei aus. 

Die Polizei hält diese kuriose Geschichte für glaubhaft. Polizeisprecher Markus Winter resümiert: „Die Welt ist in Leimen also nach wie vor in Ordnung und in der Bank scheint das Betriebsklima zu stimmen.“ Für die Mitarbeiterin hat sich die Sache aber trotzdem noch ein Nachspiel: „Das Ergebnis haben wir an die Staatsanwaltschaft weitergeleitet“, so die Polizei.

Leimen: Das stinkt zum Himmel! Bank wegen schlechtem „Stinkbomben-Streich“ evakuiert

Am Freitagvormittag (23. August) trifft ein Notruf aus der Volksbank in Leimen bei den Rettungskräften ein. Aufgrund eines identifizierbaren Stoffs leiden einige Angestellte und Kunden der Bank an Atemwegsreizungen. 

Gegen 10 Uhr am Vormittag breitet sich in der Volksbank in Leimen ein übelriechender Gestank aus, die Angestellten verlassen aufgrund des ekelerregenden Geruchs in Panik die Bank. Im Haus der Volksbank in Leimen befindet sich auch der Polizeiposten der Stadt. Insgesamt verlassen 10 Angestellte der Volksbank und drei Beamte der Polizei in Leimen das Gebäude und erwarten von dem Haus auf das Eintreffen der Einsatzkräfte.

Leimen: Polizei betritt mit Atemschutzmasken das Gebäude

Die Feuerwehr in Leimen betritt sofort das Gebäude der Volksbank, um sich auf die Suche nach der Quelle des Gestanks zu machen. 

Die Männer der Feuerwehr können den Ursprung des Geruchs ausfindig machen - im Wartebereich der Bank finden sie die Stinkbombe, eine mehrere Zentimeter große Glasampulle, die mit einer Substanz gefüllt ist. Untersuchungen ergeben, dass es sich um Buttersäure handelt. Die Feuerwehr in Leimen kann die Stinkbombe neutralisieren.

Leimen: Polizei nimmt Ermittlungen im Fall der „Stinkbomben-Attacke“ auf

Nach dem Anschlag mit einer Stinkbombe auf die Volksbank in Leimen nehmen die Beamten, die ebenfalls aus dem Gebäude fliehen und ihren Polizeiposten verlassen mussten, sofort die Ermittlungen auf. Derzeit geht die Polizei davon aus, dass gegen 10 Uhr ein Unbekannter die Stinkbombe in den Wartebereich geworfen hat. Verletzt wird bei dem Anschlag auf die Volksbank in Leimen niemand. Es wird trotzdem wegen versuchter gefährlicher Körperverletzung ermittelt.

Großeinsatz in der Volksbank in Leimen. Wegen eines unbekannten üblen Gestanks und Atemwegsreizungen wurden die Rettungskräfte verständigt.

Die Feuerwehr öffnet die Fenster im Gebäude, sodass ab der Mittagszeit der Betrieb in der Volksbank wieder aufgenommen werden kann.

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Die Feuerwehr in der Region ist seit heute Morgen im Einsatz, in Schwetzingen kommt es zu einem Brand in der Flüchtlingsunterkunft „Hotel Atlanta“ - das Gebäude ist unbewohnbar, es gibt mehrere Verletzte. Erst letzte Woche gab es einen Brand und Großeinsatz in Schwetzingen in einem Mehrfamilienhaus.

pol/cb

Quelle: Mannheim24

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