In Leimen festgenommen

Behörden: Terrorverdächtiger (31) tarnte sich als Flüchtling

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Am Donnerstag werden drei mutmaßliche IS-Terroristen festgenommen, die offenbar einen Anschlag in Düsseldorf planten. (Symbolfoto)

Leimen - Am Freitag werden immer neue Details zum mutmaßlichen Terroristen bekannt. Behörden bestätigen die Medienberichte, dass die Männer in Deutschland als Flüchtlinge getarnt lebten.

Abd Arahman A. K. (31) wird am Donnerstag in einer Unterkunft für Asylbewerber in Leimen festgenommen, wie es aus Sicherheitskreisen heißt. Mahood B. (25) wird nach Angaben eines Stadtsprechers von einer SEK-Einheit in der Innenstadt von Mülheim (Nordrhein-Westfalen) gefasst. Bereits am Donnerstag war bestätigt worden, dass Hamza C. (28) in einem Asylbewerberheim im brandenburgischen Bliesdorf festgenommen wurde. Die Syrer sitzen in Karlsruhe in Untersuchungshaft.

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Der in Paris inhaftierte und geständige Terrorverdächtige Saleh A. (25) lebte zeitweise in einem Flüchtlingsheim im niederrheinischen Kaarst. Der Mann sei seit März 2015 in dem Heim im Stadtteil Vorst gemeldet, sagt eine Sprecherin der Stadt am Freitag und bestätigte Informationen der „Rheinischen Post“. Saleh A. hatte sich den französischen Behörden am 1. Februar gestellt und von den Terrorplänen erzählt. Nach einem Bericht der französischen ZeitungLe Monde begründete er seinen Schritt damit, dass er „müde“ sei.

Nach den Erkenntnissen der Bundesanwaltschaft sollten sich in Düsseldorf zunächst zwei Attentäter in die Luft sprengen und weitere dann mit Schusswaffen und Sprengsätzen so viele Menschen wie möglich töten.

dpa/kab

Quelle: Mannheim24

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