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Lehrermangel in RLP: Über 1.500 Stellen zum Schulbeginn neu besetzt

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Von: Teresa Knoll

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Rheinland-Pfalz - Wegen der erhöhten Schülerzahl sind im Schuljahr 2022/2023 über 1.500 Lehrer eingestellt worden. Dabei wurde fast die Hälfte der Stellen neu geschaffen.

Stunden fallen aus, die Klassen sind zu groß: Vom Lehrermangel hört man jedes Schuljahr aufs Neue. In Rheinland-Pfalz hat man deswegen viele neue Stellen für Lehrer eingerichtet, wie die Deutsche Presse-Agentur (dpa) berichtet. Und das scheint auch dringend nötig zu sein, denn die Zahl der Schüler ist um drei Prozent gestiegen und die Neueinschulungen befinden sich auf einem Höchststand.

Lehrermangel in RLP: Land schafft 750 neue Stellen

Im Schuljahr 2022/2023 wurden insgesamt 1.550 Lehrkräfte neu eingestellt. 800 der unbefristeten Stellen wurden demnach neu besetzt, weil die bisherigen Stelleninhaber in den Ruhestand getreten sind. Die anderen 750 Stellen wurden neu geschaffen, um den Lehrkräftemangel zu mildern und die Unterrichtsversorgung zu verbessern.

„Die Versorgung mit Lehrkräften in Rheinland-Pfalz ist gut“, sagte Bildungsministerin Stefanie Hubig (SPD) zu Beginn des neuen Schuljahres am Montag an der Goetheschule in Mainz. „Die Situation ist eine andere als in vielen anderen Bundesländern, aber auch wir spüren den Fachkräftemangel.“ Insgesamt beschäftigt das Land damit fast 42.000 Lehrer.

Lehrermangel in RLP: Mehr Schüler als im vorherigen Schuljahr

Und diese neuen Stellen sind auch nötig: Für rund 535.000 Kinder und Jugendliche in Rheinland-Pfalz beginnt an diesem Montag ein neues Schuljahr. Das sind nach Daten des Bildungsministeriums rund drei Prozent mehr als im vergangenen Schuljahr. Auch wurden 40.000 Erstklässler eingeschult und beginnen damit einen „prägenden Lebensabschnitt“, wie Malu Dreyer auf Twitter sagt. Das sind seit 2005/2006 die meisten Neueinschulungen.

Die Zahl der Kinder und Jugendlichen an den allgemeinbildenden Schulen steigt im Schuljahr 2022/23 auf 427.600, darunter 153.700
Kinder an den Grundschulen. An den Berufsbildenden Schulen werden künftig 107 400 junge Menschen unterrichtet. Ein Grund für die gestiegenen Zahlen sind die 9.500 neu zugezogenen Schüler aus der Ukraine. (dpa/resa)

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