Gaffer behindern Helfer

Großeinsatz der Feuerwehr: Haus steht lichterloh in Flammen

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Über 150 Helfer sind bei einem Brand eines Mehrfamilienhauses im Einsatz.

Landau - Mitten in der Innenstadt steht ein Mehrfamilienhaus lichterloh in Flammen. Die Feuerwehr rückt mit einem Großaufgebot an, um das Feuer zu löschen. Gaffer erschweren jedoch den Einsatz:

+++ UPDATE (19. Juli):

Brandursachenermittler des zuständigen Fachkommissariats der Kriminalpolizei Landau und Brandsachverständige untersuchen das Mehrfamilienhaus. Die Brandursache kann immer noch nicht geklärt werden. Hinweise auf eine vorsätzliche Brandlegung liegen nach dem gegenwärtigen Ermittlungsstand nicht vor. Die Ermittlungen dauern an.

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+++ UPDATE (16. Juli, 20 Uhr):

Die weiteren Ermittlungen zur Brandursache hat das zuständige Fachkommissariat der Kriminalpolizei Landau übernommen. Nach der Begehung durch Brandursachenermittler könnte der Brand im 1. Obergeschoss des Hauses entstanden sein. 

Eine abschließende Aussage zur Brandursache und dem Entstehungsort ist gegenwärtig noch nicht möglich. Hierzu bedarf es noch der Begutachtung durch einen beauftragten Brandsachverständigen. Die Ermittlungen zur Brandursache dauern an. Das Mehrfamilienhaus ist derzeit nicht bewohnbar.

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Gegen 18:30 Uhr geht am Samstagabend (14. Juli) ein Alarm bei der Freiwilligen Feuerwehr ein. In der Kronstraße im Bereich ‚Englischer Garten‘ steht ein Mehrfamilienhaus lichterloh in Flammen. Als die Feuerwehrleute ankommen, hat das Feuer bereist mehrere Stockwerke befallen!

Sofort wurden mehrere Einsatzkräfte unter Atemschutz zur Personensuche in das Objekt geschickt“, so Stadtfeuerwehrinspekteur Dirk Hargesheimer: „Durch die vorgehenden Trupps wurde keine Personen mehr im Gebäude gefunden, so dass sich die Einsatzkräfte auf die Brandbekämpfung konzentrieren konnten“.

Großbrand in Kronstraße: Gaffer behindern Helfer

Verstärkung angefordert

Weil das Feuer sehr schnell um sich greift und die Umgebung eng gebaut ist, alarmiert die Feuerwehr weitere Kräfte, wie zum Beispiel eine Drehleiter. Eine Schnelleinsatzgruppe kümmert sich vor Ort um mehr als 20 Personen, die in dem Haus wohnen.

Das Haus beginnt zudem teilweise einzustürzen, sodass ein Mitglied der Feuerwehr von einem herabstürzenden Ziegel getroffen wird. Er wird ins Krankenhaus gebracht. Auch zwei weitere Feuerwehrleute müssen medizinisch versorgt werden.

Für den Brand wird extra eine Drehleiter angefordert.

Arbeiten dauern die ganze Nacht

Das Gebäude ist teilweise eingestürzt, der restliche Gebäudeteil ist einsturzgefährdet. Bevor die Löschmaßnahmen abgeschlossen werden können, muss das Gebäude nun vom Technischen Hilfswerk gesichert werden“, sagt Stadtfeuerwehrinspekteur Hargesheimer.

Der Einsatz wird wohl die ganze Nacht dauern. Anwohner werden gebeten, ihre Türen und Fenster aufgrund des starken Rauchs geschlossen zu halten. Der Schaden liegt bei etwa 1,5 Million Euro. Die Hausbewohner werden vor Ort versorgt oder an anderen Orten untergebracht. 

Über 150 Helfer sind bei einem Brand eines Mehrfamilienhauses im Einsatz.

Gaffer behindern Helfer

Die Kriminalpolizei ermittelt nach der Ursache. Rund 150 Kräfte von Polizei, Feuerwehr, Rettungsdienst und THW sind im Einsatz.

Gaffer erschweren den gesamten Einsatz über die Arbeit der Rettungskräfte. Teilweise fahren Schaulustige mit ihren Autos zum Brandgebiet und behindern die Arbeiten. Da das Gebiet eng gebaut ist, können Fahrzeuge der Helfer nicht zum Einsatzort gelangen. Die Polizei spricht mehrere Platzverweise aus. 

pol/dh

Quelle: Mannheim24

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