Künstliche Sonnenblumen an seiner "Himmelskugel" danken Mo Edoga (†62)

Blumen erinnern an toten Künstler

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Künstliche Sonnenblumen und zwei Plakate mit "Danke" und "Mo" gedenken dem sympathischen Künstler.

Mitte Juni verstarb plötzlich und unerwartet der Mannheimer Künstler Mo Edoga (62). Das er nicht vergessen wird, beweist eine bewegende Geste an seinem Werk "Himmelskugel"...

Sein überraschender Tod am 17. Juni schockte alle Kunstfreunde in der Metropolregion – und weit darüber hinaus: Prof. Dr. Mo Edoga wurde nur 62 Jahre alt.

Jetzt haben Unbekannte künstliche Sonnenblumen an seiner Kult-Skulptur "Himmelskugel" hinter dem Mannheimer Kunstverein an der Augustaanlage gehängt, dazu einzelne Blümchen.

Künstliche Sonnenblumen und zwei Plakate mit "Danke" und "Mo" gedenken dem sympathischen Künstler.

Rührend: Daneben zwei kleine Plakate mit der Aufschrift "Danke" und "Mo".
Der Nigerianer mit der auffälligen Turmfrisur lebte seit 1982 in der Quadratestadt, hatte ein Atelier auf der Friesenheimer Insel. Jahrelang baute er an seiner "Himmelskugel", einem der skurrilsten Kunstwerke in Mannheim.

Das skurrile Kunstwerk wurde 2005 eingeweiht.

Die rund sechs Meter hohe Kugel besteht aus Treibholz von Rhein und Neckar - komplett ohne Schrauben oder Nägel, nur mit Kabelbindern fixiert. Edoga verwendete für sein Objekt nach dem Rückgang des Jahrhundert-Hochwassers (1988) angeschwemmtes Treibholz. „Ich kann von jedem Stück sagen, ob es aus dem Rhein oder Neckar kommt“, sagt Edoga einst.

Höhepunkt seines Schaffens war zweifellos seine Teilnahme an der renommierten "documenta IX" in Kassel im Jahr 1992.

pek

Quelle: Mannheim24

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