Nach schrecklicher Bluttat

Versuchter Raubmord: Mann gesucht!

Die Kripo Heidelberg sucht einen Tatverdächtigen wegen versuchten Raubmords.

Heidelberg/Leimen - Nach dem schrecklichen Raubüberfall am 31. Oktober im Graubrunnenweg suchen die Fahnder unter Hochdruck nach einem unbekannten Mann. Die Polizei bittet Zeugen um Hilfe.

Wegen des Verdachts des versuchten Raubmords ermitteln die Staatsanwaltschaft Heidelberg und die Kripo Heidelberg gegen einen unbekannten Mann.

Nach bisherigen Erkenntnissen drang der Unbekannte am 31. Oktober zwischen 16:15 und 17 Uhr in die Souterrainwohnung einer 67-Jährigen im Leimener Graubrunnenweg ein. Was danach passierte ist noch nicht geklärt.

Lebensgefährliche Verletzungen nach Attacke

Die Ermittler gehen davon aus, dass die Frau den Täter in der Wohnung überraschte, woraufhin dieser sie sofort körperlich angriff und lebensgefährlich verletzte! Anschließend stahl der Täter eine ockerfarbene Handtasche samt Geldbeutel und persönlichen Papieren der Frau.

Eine Nachbarin hatte zur Tatzeit erst eine laute Stimme und dann Schreie der 67-Jährigen gehört. Als sie nachsehen wollte, was los ist, fand sie die Frau auf dem Fußboden liegend. Nach der Erstversorgung durch den Notarzt wurde die Schwerverletzte in die Klinik gebracht.

Diagnose: mehrfache Knochenbrüche und schwere Gesichtsverletzungen! Die Frau liegt im „künstlichen Koma“ und schwebt noch immer in Lebensgefahr!

Ermittler bitten um Mithilfe

Bereits kurz nach der Tat meldete sich eine Anwohnerin des Graubrunnenwegs bei den Fahndern. Sie hatte wenige Minuten vor der schrecklichen Tat, gegen 16:15 Uhr, einen unbekannten Mann aus ihrem Garten vertrieben. Ihr Hund hatte sie durch lautes Bellen auf den Eindringling aufmerksam gemacht. 

Die Polizei geht davon aus, dass es sich bei dem Mann auch um den Tatverdächtigen des versuchten Raubmords handelt.

Die Zeugin beschrieb den Unbekannten wie folgt: ca. 35 bis 40 Jahre, etwa 170 bis 175 cm groß, schlank, volles, leicht grau-meliertes Haar, Seitenscheitel, vermutlich osteuropäischer Herkunft. Er trug keinen Bart und keine Brille. Bekleidet war er mit einer hell-beigen Jacke ohne Kapuze, die einem Parka glich.

Aufgrund der detaillierten Beschreibung durch die Zeugin konnte ein Phantombild angefertigt werden. Wer einen Verdächtigen zu erkennen glaubt, wird gebeten, sich mit den Ermittlern in Verbindung zu setzen. 

Darüber hinaus ist Folgendes zu klären:

1. Wem sind am 31. Oktober, zwischen 16:15 und 17 Uhr, aber auch schon Stunden oder Tage davor verdächtige Personen und Fahrzeuge im Graubrunnenweg oder in der Umgebung aufgefallen?

2. Der 31. Oktober ist der Tag vor Allerheiligen, weshalb sich während des Tatzeitraumes viele Personen auf dem Leimener Friedhof aufgehalten haben könnten, um die Gräber ihrer Angehörigen zu schmücken. Da der Friedhof in unmittelbarer Nähe des Tatortes liegt, besteht die Möglichkeit, dass Friedhofbesuchern verdächtige Personen oder Fahrzeuge aufgefallen sind.

Zeugen werden gebeten, sich dringend mit der vierzehnköpfigen Ermittlungsgruppe "Weinberg" des Dezernats Kapitalverbrechen der Kriminalpolizeidirektion Heidelberg unter der Telefonnummer 0621/ 174-5555 oder jeder anderen Dienststelle in Verbindung zu setzen.

pol/rmx

Quelle: Mannheim24

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