Gefährliche Körperverletzung

Pfefferspray-Attacke auf Backfischfest nur Notwehr?

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Einsatz auf Volksfest (Symbolbild).

Ketsch - Nach dem Großeinsatz für die Sanitäter auf dem Ketscher Backfischfest am Mittwoch, meldet sich nun der „Pfefferspray-Täter“ via Facebook zu Wort. 

Am späten Mittwochabend ereignete sich im Festzelt des Ketscher Backfischfests die Pfefferspray-Attacke, bei der sofort das gesamte Festzelt geräumt werden musste.

Der 17-Jährige Täter machte Gebrauch von seinem mitgeführten Pfefferspray und beendete damit vorläufig das „Radspitz“-Konzert.

1.500 Menschen stürmten aus dem Festzelt – viele unter ihnen beklagten sich über Atemnot und geschwollene, tränende Augen. 

Den Hit „Atemlos durch die Nacht“ haben sich vermutlich alle Besucher des Festzelts anders vorgestellt.

Jetzt meldet sich der Täter via Facebook zu Wort. 

Der Facebook-Post des Täters auf seinem privaten Profil.

In seinem Facebook-Post erklärt der 17-Jährige den Hintergrund seiner Tat

Verantwortlich hierfür sei ein  körperlicher Übergriff und vorangegangene Drohungen einer Gruppe älterer Jungs.

Der junge Täter verteidigt sich und behauptet, dass die Tat ein reiner Notwehrakt war.

Er beweist Mut, sich offiziell bei allen Betroffenen zu entschuldigen, nichtsdestotrotz hagelt es Kritik



„Im Endeffekt hast du vielen den Abend, die Freude auf Radspitz versaut und mit Sicherheit hättest du deine Notlage auch anders klären können anstatt jemanden zu verletzen“ - der Kommentar eines Facebook-Nutzers. 

Notwehr oder nicht - Den 17-Jährigen erwartet jetzt ein Strafverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung und des Verstoßes gegen das Waffengesetz.

jst

Quelle: Mannheim24

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