Person immer noch nicht identifiziert 

Flammen-Inferno in Karlsruhe – Polizei nennt schockierende Details zur Brandursache

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Bei einem Flammen-Inferno in Karlsruhe stirbt eine Person.

Karlsruhe - Ein Großbrand hält die Feuerwehr am 1. Dezember in Atem. Ein Wohnhaus steht lichterloh in Flammen – eine Person stirbt. Nun nennt die Polizei schockierende Details zur Brandursache: 

  • Flammen-Inferno in Karlsruhe sorgt für Großeinsatz der Feuerwehr
  • Eine Person stirbt in den Flammen
  • Feuerwehr sucht nach möglichen weiteren Opfern
  • Brandursache steht nun fest 

Update vom 6. Dezember: Am 1. Dezember bricht ein Feuer in einem Haus in Karlsruhe aus. In der völlig ausgebrannten Wohnung findet die Feuerwehr einen Toten. Die darunter liegende Wohnung wird bei Löscharbeiten so stark beschädigt, dass sie unbewohnbar ist. Aus diesem Grund muss eine Familie mit zwei Kindern zeitweise zu Angehörigen nach Ettlingen ziehen. Nun liegen erste Ermittlungsergebnisse zur Brandursache vor: Nach aktuellem Kenntnisstand der Polizei ist von einem Suizid durch Brandlegung auszugehen. Die gewonnenen Ermittlungsergebnisse lassen den Schluss zu, dass die verstorbene Person in suizidaler Absicht den Brand selbst gelegt hat. Hinweise auf eine Beteiligung Dritter liegen derzeit nicht vor. 

Eine Obduktion des Leichnams ist zwischenzeitlich erfolgt. Die abschließende Identifizierung des Verstorbenen steht noch aus. Ermittlungen diesbezüglich dauern weiter an.

Hinweis der Redaktion: Generell berichten wir nicht über Selbsttötungen, damit solche Fälle mögliche Nachahmer nicht ermutigen. Eine Berichterstattung findet nur dann statt, wenn die Umstände eine besondere öffentliche Aufmerksamkeit erfahren. Wenn Du oder eine Dir bekannte Person unter einer existentiellen Lebenskrise oder Depressionen leidet, kontaktiere bitte die Telefonseelsorge unter der ☎ 0800-1110111. Weitere Infos findest Du auf der Webseite www.krisendienst-psychiatrie.de.

Flammen-Inferno in Karlsruhe – Obduktion soll Identität des Opfers klären

Update vom 3. Dezember: Auch zwei Tage nach einem Brand in Karlsruhe sitzt der Schock noch tief. Eine Person ist in einer völlig ausgebrannten Wohnung tot aufgefunden worden. Aufgrund starker Verbrennungen sind Identität und Geschlecht des Leichnams noch unbekannt. Eine Obduktion soll nun klären, ob es sich um den Bewohner der Wohnung handelt. Wann diese stattfindet, ist aber noch unklar. „Wir gehen davon aus, dass es noch zwei oder drei Tage dauern könnte“, erklärt ein Sprecher der Polizei Karlsruhe am Montag. 

Die Brandermittler sind derzeit dabei, die Ursache für das Flammen-Inferno in Karlsruhe zu finden. Man ermittele in alle Richtungen. Bislang gebe es aber keine Hinweise auf ein Fremdverschulden. Auch die darunter liegende Wohnung ist bei den Löscharbeiten so stark beschädigt worden, dass sie unbewohnbar ist. Aus diesem Grund muss eine Familie mit zwei Kindern zeitweise zu Angehörigen nach Ettlingen ziehen. 

Karlsruhe: Brand in Mehrfamilienhaus – eine Person stirbt

Ein gewaltiger Brand fordert am Sonntagabend (1. Dezember) in Karlsruhe ein Todesopfer und sorgt für Entsetzen bei den Anwohnern. Gegen 16:30 Uhr rufen mehrere Personen bei der Leitstelle an und melden, dass im Stadtteil Grünwettersbach in Karlsruhe ein Zweifamilienhaus lichterloh in Flammen steht. Feuerwehr und Rettungsdienst eilen sofort zum dem Gebäude in der Straße „Am Steinhäusle“. Schon von weitem können die Einsatzkräfte die Rauchwolke sehen. Bei der Ankunft hat sich das Feuer bereits über den gesamten Dachstuhl ausgebreitet und droht, auf andere Gebäude überzugreifen. Aufgrund des Infernos in Karlsruhe müssen mehrere Freiwillige Feuerwehren nachalarmiert werden. Mit vereinten Kräften gelingt es den Einsatzkräften, das Feuer nach etwa einer Stunde zu löschen. Doch da ist das Schlimmste bereits passiert. 

Karlsruhe: Flammen-Inferno in Wohnhaus – eine Person stirbt

In einem Zimmer im Dachgeschoss machen die Feuerwehrleute eine grausame Entdeckung: Dort befindet sich eine tote Person, die den Flammen zum Opfer gefallen ist! Derzeit ermittelt die Polizei Karlsruhe noch die Identität der Leiche. Es steht noch nicht komplett fest, ob es sich um den Bewohner handelt, der dort wohl alleine gelebt hat. Und das könnte nicht das einzige Opfer sein.

Das Feuer ist aus. Gefahr vorbei können wir nicht geben. Die Eingangstür war von innen verschlossen und der Schlüssel steckte. Wir können jetzt nicht ausschließen, dass sich nicht doch noch jemand in der Brandwohnung befindet“, erklärt Bernhard Ganter, Einsatzleiter der Feuerwehr Karlsruhe. Deshalb würden fünf Trupps die Wohnung durchsuchen – das könne aber aufgrund des „desolaten Zustands“ etwas länger dauern.

Karlsruhe: Wohnung nach Brand in Grünwettersbach unbewohnbar

Durch den Großbrand in Karlsruhe sind das Dachgeschoss und die Wohnung darunter zerstört worden und nicht mehr bewohnbar. Die Brandursache ist derzeit noch unklar und wird ermittelt, der Schaden beträgt etwa 150.000 Euro. Der Rettungsdienst Karlsruhe muss vor Ort zwei Personen sichten, es gibt aber keine Verletzten. 

Bei einem Flammen-Inferno in Karlsruhe stirbt eine Person.

Während der mehrstündigen Lösch- und Nachlöscharbeiten müssen die Einsatzkräfte in der Kälte ausharren. Ein paar der Anwohner nutzen das für eine besondere Geste. „Wir hatten einzelne Bewohner aus dem Umfeld, die uns mit heißen Getränken versorgt haben, was wir sehr angenehm empfanden“, sagt Christoph Nießner, Leitender Notarzt in Karlsruhe. In Zeiten von Gaffern und Attacken auf Einsatzkräfte ist das doch mal eine schöne Nachricht.

Einsatz-Report24/pol/dh

Quelle: Mannheim24

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