Kein Kavaliersdelikt 

Lebensgefährlich: Zwei Personen beim ‚Trainsurfing‘ erwischt! 

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Der Lokführer leitet noch im Bahnhofsgebäude eine Gefahrenbremsung ein! (Symbolbild) 

Karlsruhe - Am Sonntagnachmittag (17. Februar) begeben sich zwei bisher unbekannte Personen in Lebensgefahr, denn sie springen auf den Puffer eines abfahrenden Zuges! Was dann passiert: 

Am Sonntagnachmittag springen im Hauptbahnhof Karlsruhe bisher zwei unbekannte Personen auf die zwischen Lok und Waggon befindliche Puffer einer in Richtung Stuttgart abfahrenden Regionalbahn. Bei den sogenannten „Puffern" handelt es sich neben der Kupplung um Teile, welche die Verbindung der Lokomotive mit dem Wagen während der Fahrt gewährleisten. 

Ein auf dem Bahnsteig stehender Zeuge bemerkt dies und macht den Lokführer auf die ‚Trainsurfer‘ aufmerksam. Der Lokführer leitet noch im Bahnhofsgebäude eine Gefahrenbremsung ein!

Fahrgäste werden während dieses Bremsmanövers nicht verletzt. Nachdem der Zug zum Stehen kommt, flüchten die Unbekannten über die östliche Bahnsteigunterführung. 

‚Trainsurfing‘ ist kein Kavaliersdelikt! 

Regionalbahnen können auf dieser Strecke Spitzengeschwindigkeiten von bis zu 160 km/h, entgegenkommende Fernverkehrszüge sogar Geschwindigkeiten bis zu 250 km/h erreichen. Selbst bei langsameren Geschwindigkeiten kann ein Herunterfallen vom Zug tödlich enden.

Zudem besteht bei Kontakt mit den Oberleitungen (15.000 Volt) die Gefahr eines tödlichen Stromschlages. Die Bundespolizei appelliert deshalb eindringlich solch lebensgefährliches und strafbewährtes Verhalten zu unterlassen. Beim ‚Trainsurfing‘ handelt es sich um keinen Kavaliersdelikt, sondern um einen gefährlichen Eingriff in den Bahnverkehr.

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pol/kp

Quelle: Mannheim24

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