Zoodirektor gibt nicht auf

Känguru-Baby Mila gestohlen? Belohnung von 10.000 Euro für Hinweise ausgesetzt

Kaiserslautern - Entsetzen im Zoo: Ein niedliches Albino Känguru-Baby ist plötzlich verschwunden. Wurde die kleine Mila gestohlen? Mittlerweile wurde eine hohe Belohnung für Hinweise ausgesetzt.

  • Im Zoo Kaiserslautern (Rheinland-Pfalz) gibt es Albino Kängurus.
  • Im Juli wurde das Känguru-Baby Mila geboren.
  • Doch seit Mittwoch (19. August) ist das Baby spurlos verschwunden – wurde es gestohlen?
  • Belohnung von 10.000 Euro ausgesetzt.

Update vom 17. September: Knapp einen Monat nach dem Verschwinden von Käguru-Baby Mila aus dem Zoo Kaiserslautern ist die Belohnung für Hinweise zum Verbleib des Jungtiers auf satte 10 000 Euro erhöht worden. Eine Frau hat die Prämie von zuletzt 6000 Euro aufgestockt, sagt Zoodirektor Matthias Schmitt der Deutschen Presse-Agentur. Trotz der Belohnung ist bisher leider kein konkreter Hinweis zum Verbleib des sechs Monate alten Albino-Kängurus eingegangen. Vom etwa 30 Zentimeter großen Beuteltier fällt seit dem 19. August weiterhin jede Spur.

Kaiserslautern: Spekulationen über den Verbleib von Känguru-Baby Mila

Derzeit wird weiterhin spekuliert, ob das Känguru von einem Wildtier gerissen, geflüchtet oder gestohlen worden ist. Dennoch ermittelt die Polizei wegen Diebstahls.

Es ist schon sehr viel Zeit verstrichen, und Suchaktionen an den Stellen, wo Mila angeblich gesehen worden ist, waren ergebnislos. Der Einsatz einer Drohne mit Wärmekamera der Tierrettung blieb ebenfalls ergebnislos“, sagt der Zoodirektor in Kaiserslautern und fügt kämpferisch hinzu: „Doch wir geben die Hoffnung nicht auf. Die Hoffnung stirbt zuletzt.

Den Direktor stimmt zudem nachdenklich, dass explizit dieses weiße Känguru abhandengekommen ist – obwohl sich zwei weiterenormalhäutigekleine Kängurus im Gehege befunden haben. Dass ein tierischer Räuber das Känguru geschnappt haben könnte, dazu gebe es schlicht wenige Hinweise. (esk/dpa)

Schock im Zoo Kaiserslautern: Albino Känguru-Baby gestohlen – Belohnung ausgesetzt

Update vom 28. August: Von Albino Känguru-Baby Mila fehlt seit über einer Woche jede Spur. Die Polizei Kaiserslautern ermittele derzeit in alle Richtungen, da auch ein Diebstahl des Tieres nicht ausgeschlossen werden könne. Unterdessen ist die Belohnung für Hinweise zum Verbleib des Jungtiers auf 5.800 Euro erhöht worden! Das Geld soll von privater Seite kommen.

Bislang hat es zwei kurze Hoffnungsschimmer gegeben. Am Mittwochabend melden Zeugen das Känguru zwischen Landstuhl und Kindsbach. Doch die Suche zweier Zoo-Mitarbeiter ist leider erfolglos belieben. „Sollte jemand das Tier sehen, wäre es hilfreich, wenn uns der Fundort mitgeteilt wird und bis zu unserem Eintreffen das Känguru in Sichtweite gehalten wird. Dann hätten wir
vielleicht eine Chance, es tatsächlich einzufangen", sagt Zoodirektor Matthias Schmitt.

Kaiserslautern: Schock im Zoo - Baby-Känguru Mila ist plötzlich weg

Es ist erst wenige Wochen alt, versteckt sich eigentlich die ganze Zeit im Beutel der Mutter – doch jetzt ist es ohne Schutz, Sicherheit und jede Spur verschwunden: Das Albino Känguru-Baby Mila. Das Beuteltier wird seit Mittwoch (19. August) schmerzlich im Zoo Kaiserslautern und höchstwahrscheinlich auch von Mutter Monja vermisst.

Albino Kängurus: Ein Weibchen trägt ihr Kleines im Beutel.

Die Albino Kängurus im Zoo Kaiserslautern zählen zu den Stars unter den Tieren. Mit ihrem weißen Fell sind sie etwas ganz besonders und faszinieren Jung und Alt. Im Juli kam das Känguru-Baby auf die Welt und schaut ab und an neugierig aus dem Beutel von Monja. Känguru-Kinder verbringen über ein halbes Jahr in der Nähe und Sicherheit ihrer Mutter, erst dann werden sie zu groß für den Beutel.

Noch am Mittwoch gegen 10 Uhr freuen sich eine Besucherin und ihre Enkelin über den entzückenden Anblick von Mila. Doch gegen Abend fehlt von dem kleinen Albino Känguru jede Spur. Wie die Rheinpfalz berichtet, hat der Einsperrdienst das Verschwinden festgestellt.

Kaiserslautern: Albino Känguru-Baby Mila spurlos verschwunden – Zoo-Chef hat schrecklichen Verdacht

Normalerweise würde sich Mila nicht weit von seiner Mutter entfernen, so dass man es hätte einfangen können. Da wir es nirgendwo finden konnten, hatten wir heute zwei Jäger und zwei Suchhunde im Einsatz – leider ohne Erfolg. Mila ist spurlos verschwunden“, so Matthias Schmitt, Direktor vom Zoo Kaiserslautern

Der Zoo-Chef hat bereits einen schrecklichen Verdacht: Albino Känguru-Baby Mila ist gestohlen worden! Hätte ein Fuchs das Beuteltier gerissen, dann hätten die Spürhunde Blut finden müssen. Man habe bereits eine Anzeige erstattet. Zeugen sollen sich beim Polizeipräsidium Westpfalz unter Telefon 0631/3692250.

Der Fall vom verschwunden Känguru aus Kaiserslautern erinnert stark an das mysteriöse Verschwinden eines Pinguins im Luisenpark in Mannheim. Tagelang wurde nach ihm gesucht, weltweit wurde darüber in den Medien berichtet. Ein Happy End gibt es leider nicht: Der Pinguin wurde tot aufgefunden. Wie er gestorben ist, ist aber bis heute ungeklärt. Es ist jetzt nur zu hoffen, das Mila ein anderes Schicksal erwartet und sie bald wieder gesund bei ihrer Mutter im Beutel sein kann! jol

Rubriklistenbild: © Dalibor Glück/picture-alliance/dpa

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