Alles „perfekt“ geplant

Irrer Betrugsversuch in Autohaus – diese Frau ist an Dreistigkeit nicht zu überbieten

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Symbolfoto

Kaiserslautern - Ein Autoverkäufer kann nicht fassen, was eine Kundin in ihrer Tasche hat. Als sie bezahlen will, stellt sich heraus, dass sie in ihrem Wohnzimmer den großen Coup plant.

Wenn man doch Geld drucken könnte, das hat sich sicher jeder schon einmal gedacht, doch eine 20-jährige Frau aus Pirmasens belässt es nicht nur bei dem Gedanken. Was sich am vergangenen Freitag (12. Juli) in der Nähe von Kaiserslautern ereignet, ist der Stoff aus dem eigentlich Filme gemacht werden. 

Eine Frau betritt gegen Mittag ein Autohaus in Kaiserslautern und lässt sich einen Wagen im Wert von 15.000 Euro vorführen, den sie direkt bar bezahlen möchte. Doch beim Bezahlen kann der Autoverkäufer nicht fassen, was die Frau zum Autokauf in Kaiserslautern mitbringt.

Kaiserslautern: Frau will mit Falschgeld Auto kaufen

Der Verkäufer ruft sofort die Polizei, als er bemerkt, was die 20-Jährige gerade versucht: Sie will mit 15.000 Euro Falschgeld das Auto bezahlen. Die Polizei Kaiserslautern rückt sofort an und es klicken die Handschellen. 

Nach der Verhaftung der Betrügerin machen sich die Beamten sofort auf den Weg zur Wohnung der Frau in Pirmasens. Doch auf dem Weg dorthin können sie sich nicht im geringsten vorstellen, was sie in der Wohnung erwartet.

Oft gelesen: Frau (†85) stirbt vor Praxis – erst Stunden später kommt der Bestatter

Unglaubliche Szenen spielen sich auch in der Nacht auf Sonntag, 4. August in Kaiserslautern ab: Vor den Augen der Polizei prügelt ein Mann am Bahnhof Kaiserslautern auf sein Opfer ein!

Kaiserslautern: Falschgeld frisch aus dem Drucker

Wie die Polizei Pirmasens berichtet, stellen die Beamten bei der Durchsuchung der Wohnung der Frau, die zuvor in Kaiserslautern versucht mit Falschgeld ein Auto zu kaufen, nicht nur weitere gefälschte Banknoten im Wert von 13.000 Euro sicher, sondern sie finden auch das Tatwerkzeug der Fälscherin auf dem Wohnzimmerboden ihrer Wohnung in Pirmasens: einen handelsüblichen Tintenstrahldrucker, in dem sich sogar noch das frisch gedruckte Falschgeld auf gewöhnlichem DIN A4-Druckpapier befinden. 

Mit diesem Drucker begeht die Frau die Tat - Die Blüten liegen noch im Auswurf.

Die Frau hat sich ihr Geld selbst gedruckt und gehofft, niemand würde ihren Schwindel bemerken. Denn auf einen unverhofften Geldsegen, wie kürzlich Bewohner in Mannheim, will die Frau wohl nicht warten. Die Polizisten stellen das Beweismaterial samt Falschgeld sicher und werden bestimmt ihren Enkeln noch davon erzählen. Die Kriminalpolizei Pirmasens und die Staatsanwaltschaft Zweibrücken haben die Ermittlungen übernommen.

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chb/pol

Quelle: Mannheim24

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