Völlig irre

Autofahrer hat dieses Todes-Werkzeug griffbereit bei sich – und das ist noch nicht alles!

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Bei der Kontrolle finden die Polizisten eine gefährliche Waffe

Kaiserslautern - Beamte der Bundespolizei kontrollieren routinemäßig den Grenzraum zu Frankreich. Was sie am Mittwoch erleben, macht sprachlos: 

Es ist ein inzwischen routinemäßiger Einsatz für die Beamten der Bundespolizei. Stichprobenartig kontrollieren die Polizisten seit 2015 Fahrzeuge im Grenzraum zu Nachbarländern. So auch am Mittwoch (3. Juli). Beamte der Bundespolizeiinspektion Kaiserslautern sind im rund 30 Kilometer großen westpfälzischen Grenzraum zu Frankreich auf der A6 unterwegs. Dann fällt ihnen ein Fahrzeug auf.

Kaiserslautern: A6-Kontrolle - krass, was Beamte in Auto finden!

Als sie den Wagen mit zwei französischen Insassen auf der A6 in Kaiserslautern kontrollieren, staunen die Beamten nicht schlecht, was sie im Fahrzeuginneren finden: Hinter dem Fahrersitz ist ein Tomahawk-Beil deponiert – genauso, dass der Fahrer sofort darauf zugreifen und es einsetzen kann! 

Bei der Kontrolle finden die Polizisten eine gefährliche Waffe

Doch damit nicht genug. In der Beifahrertür finden die Polizisten zudem einen Holzknüppel. Und im Fußraum der Beifahrerseite ist ein Plastikbeutel deponiert. Der Inhalt: Über 1 Kilogramm Marihuana! Die Beweismittel werden sichergestellt, die beiden Fahrzeuginsassen der Zollfahndung übergeben.

Kaiserslautern/A6: Trotz Schengener Abkommen – seit 2015 stichprobenartige Kontrollen im Grenzgebiet

Eigentlich sind mit den Abkommen von Schengen (I-III) die Grenzkontrollen im Binnenraum der Europäischen Union weggefallen. Zu Hochzeiten der Flüchtlingskrise 2015 führten einige europäische Staaten, darunter auch Deutschland, stichprobenartige Grenzkontrollen ein. 

Dazu sind sie bei schwerwiegenden Bedrohungen der öffentlichen Ordnung oder der inneren Sicherheit für ein halbes Jahr berechtigt. Innenminister Seehofer hat die temporären Kontrollen inzwischen abermals um sechs Monate verlängert – bis November 2019.

Immer wieder krasse Situationen bei Polizeikontrollen

Bei Polizeikontrollen auf Autobahnen erleben die Beamten immer wieder heftige Situationen. 

Eine siebenköpfige Familie wird auf der A61 von der Polizei kontrolliert. Auf dem Parkplatz versucht der Familienvater dann die Polizisten an der Nase herumzuführen. 

Als die Polizei einen Lkw-Fahrer auf der A65 anhalten will, reagiert er ganz anders als erwartet. Bei der Kontrolle macht die Polizei dann eine erschreckende Entdeckung

Am letzten Juni-Wochenende (29./30. Juni) macht die Polizei eine Großkontrolle ebenfalls auf der A61. Dabei werden über 250 Personen kontrolliert. Einem Golf-Fahrer schmeckt die bevorstehende Kontrolle wohl gar nicht: Er durchbricht die Sperrstelle und rast mit bis zu 260 Sachen auf die A6 davon. In der Sinsheimer Innenstadt brechen die Beamten die Verfolgung ab. 

Noch einen weiten Weg hat ein stark alkoholisierte Pfälzer vor sich, den die Polizei Anfang Juni auf der A67 bei Viernheim anhält. Der sturzbetrunkene Mann (3,67 Promille) gibt an, dass er auf dem Weg nach Ungarn sei (Entfernung: rund 1.000 Kilometer).   

pol/rmx

Quelle: Mannheim24

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