„Köln 50667“-Star auf A8 verstorben

Nach Tod von Ingo Kantorek: Polizei schließt Ermittlungen zu Horror-Unfall ab – das Ergebnis 

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Bei dem tödlichen Unfall auf der A8 sterben der Schauspieler Ingo Kantorek und seine Ehefrau.

Ingo Kantorek stirbt bei einem Horror-Unfall auf der A8. Lange sucht die Polizei den Grund für den tragischen Crash. Doch nun sind die Ermittlungen abgeschlossen – mit diesem Ergebnis:

  • „Köln 50667“-Schauspieler Ingo Kantorek (†44) ist tot
  • Er und seine Frau sterben am 16. August bei Unfall auf A8
  • Ingo Kantorek wird das letzte Mal am 23. Oktober bei „Köln 50667“ zu sehen sein
  • Sondersendung „Ingo Kantorek – Ein Leben voller Leidenschaft“
  • Familie von Ingo Kantorek spricht erstmals über tragischen Tod des TV-Stars 
  • Polizei schließt ermittlungen zum Horror-Unfall auf der A8 ab

Update vom 21. November:Rund drei Monate nach dem Unfalltod von „Köln 50667“-Star Ingo Kantorek und seiner Ehefrau auf der  A8 sind die Ermittlungen zur Unfallursache aus polizeilicher Sicht abgeschlossen. Der tragische Crash sei „mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht auf eine technische Ursache beziehungsweise eine Fehlfunktion des Fahrzeugs zurückzuführen“, gibt die Staatsanwaltschaft Stuttgart in einer gemeinsamen Pressemitteilung mit dem Polizeipräsidium Ludiwgsburg bekannt. 

Zum Zeitpunkt des Unfalls saß Ingo Kantorekts Frau Suzanna am Steuer. Den Untersuchungen zufolge prallte der Mercedes mit mindestens 100 km/h auf den Sattelaufleger. „Welche Situation diesem Aufprall vorausgegangen war, wird sich nicht mehr nachvollziehen lassen“, heißt es in der Pressemitteilung weiter.

Frau lässt sich Todes-Tattoo von Ingo Kantorek stechen – zu krasse Fan-Liebe?!

Update vom 31. Oktober: Ist diese Fan-Aktion zu krass? Eine Frau aus Leipzig hat sich auf ihren Oberschenkel ein Tattoo stechen lassen. Zu sehen sind zwei Rosen, eine Taschenuhr und zwei Schriftzüge, auf denen der Name „Ingo“ und das Datum „16.08.2019“ zu lesen sind. Das Tattoo ist also ganz eindeutig dem Todestag des „Köln 50667“-Darstellers Ingo Kantorek gewidmet. Die 31-Jährige, die bereits ihren ganzen Arm tattowiert hat, postet am Mittwoch ein Bild von dem Tattoo auf Instagram und schreibt dazu: „Was bleibt sind die Erinnerungen und dies habe ich seit heute für immer auf meinem Körper (Oberschenkel) verewigen lassen.“ 

Geht dieser Fan mit dem Todes-Tattoo zu weit?

Sie lädt außerdem ein Fan- Foto von sich und Ingo Kantorek hoch. Sie erklärt, dass sie mit dem Schauspieler nicht befreundet war, sie habe ihn nur von „Messen und durch Insta“ gekannt. Ihre Follower finden diese extreme Fan-Liebe zum Schauspieler aber keinesfalls zu heftig. Sie beschreiben das Todes-Tattoo als „wunderschön“ und „mega schön“.

Abschied von Ingo Kantorek (†44): So viele Menschen haben die letzte „Alex“-Folge angeschaut 

Update vom 29. Oktober: Der Tod von „Köln 50667“-Star Ingo Kantorek am 16. August hat zunächst keine Auswirkungen auf den Inhalt der Sendung gehabt, da die Folgen bereits mit Vorlauf abgedreht worden sind. Doch am 23. Oktober ist die letze Folge mit dem beliebten Schauspieler, der von Anfang an die Rolle des Alex Kowalski verkörperte, auf RTLZWEI ausgestrahlt worden. Das spiegelt sich natürlich auch in der Quote wieder: Sage und schreibe 800.000 Zuschauer schalten ein, um zu erfahren, wie die letzte Folge mit „Alex“ endet. Allein 620.000 von ihnen kommen aus der werberelevanten Zielgruppe und treiben somit den Marktanteil auf 13,4 Prozent nach oben. Bei den 14- bis 29-Jährigen wird sogar ein Anteil von 23,7 Prozent gemessen. Das ist der beste Wert den „Köln 50667“ seit August 2018 erreicht hat. Zum Vergleich: Durchschnittlich haben 2019 nur etwa 500.000 Menschen bei „Köln 50667“ die Sendung verfolgt.

Traum-Quoten bei Sondersendung „Ingo Kantorek - Ein Leben voller Leidenschaft“

Noch interessanter fanden die Fans nur noch die Sondersendung „Ingo Kantorek - Ein Leben voller Leidenschaft“: 890.000 Zuschauer ließen sich die Sendung über das Leben von „Alex“ nicht entgehen. Der Marktanteil bei jungen Menschen lag bei 6,6 Prozent. 

Ingo Kantorek (†44): Nach Tod von „Köln 50667“-Star – diese SMS bleibt für immer unbeantwortet 

Update vom 24. Oktober, 22 Uhr: In der Sondersendung auf RTL2 kommen Kollegen und Freunde von Ingo Kantorek zu Wort. Als er vom Tod seines Freundes erfahren hat, konnte es Christoph Oberheide (Jan Bremer) zunächst nicht glauben: „Ich habe gegoogelt und einen Artikel gefunden, auf dem sein Auto zu sehen war,“ erzählt Oberheide. „Da war ich leer.“ „Promi Big Brother“-Gewinnerin Janine Pink bekam die Nachricht kurz nach dem Sieg von ihrer Mutter überbracht: „Ich konnte es nicht fassen, saß da wie gelähmt“, erinnert sich Pink die an der Seite von Kantorek auch in Köln 50667 spielte.   

Kantorek und seine Frau Szuana waren kurz vor ihrem Tod zu Besuch bei Moderatoren-Kollege Jumbo Schreiner am Gardasee. Am Nachmittag habe man noch zusammen gegessen, Schreiner habe sich dann in Richtung München aufgemacht. Daraufhin haben sich Kantorek und Suzana auch auf den Weg nach Deutschland gemacht. Am nächsten Morgen habe er Kantorek eine WhatsApp-Nachricht geschrieben, ob sie gut angekommen seien, sagt Schreiber und zeigt sein Smartphone. Die Nachricht wurde nie gelesen. „Da hat mir jemand einen Freund genommen.

Mit Serien-Vater Dennis Hamer (Jack Winston) war Kantorek eng befreundet. „Er war privat wie ein Sohn“, erzählt Hamer, der ihn häufiger um Rat gefragt habe. „Ich wollte immer einen Sohn wie Ingo. Ingo war wie ein Geschenk.“ Von Ingo habe er gelernt, dass man nicht so weit in die Zukunft planen solle, sondern die gleich umsetzen solle. „Ingo hat uns allen gezeigt, dass wir leben sollten“, meint auch Christoph Oberheide. Auch bei Tiefen „sollen wir versuchen, das Leben zu genießen und das Beste draus zu machen.“ „Ingo hatte das Herz am rechten Fleck“, ergänzt Freund und Schauspieler Sven Martinek über Kantorek, der sich unter anderem für armutsgefährdete Kinder einsetzte. „Für ihn war es selbstverständlich, sich zu engagieren.“ 

Ingo Kantorek-Sondersendung: „Mutti ist nur noch eine leere Hülle“

Update vom 24. Oktober: Acht Wochen vor dem schrecklichen Unglück auf der A8 bei Sindelfingen habe es einen schweren Streit mit Ingo Kantorek (Köln 50667) gegeben, berichtet seine Schwester Carola unter Tränen: „Ich habe ihm gesagt, dass er ein A... ist. Und dass er sich wieder mehr um seine Geschwister und seine Familie kümmern soll.“ Viele Wochen habe man nicht miteinander gesprochen, dann habe Ingo ihr zwei Tage vor dem „furchtbaren“ Unglück eine Nachricht geschrieben: „Ich hab Dich lieb. Du weißt doch: Das Leben ist viel zu kurz um zu streiten.“ Zwei Tage später ist Kantorek tot.

Wie die Familie den Tod von Ingo Kantorek verarbeitet

Der Tod von Ingo Kantorek habe die Familie schwer getroffen, geben Mutter und Schwester in der Sondersendung auf RTLZWEI zu. Vor allem bei Mama Marion hat der Tod ihres Erstgeborenen schwere Spuren hinterlassen: „Das ist nicht mehr Mutti“, sagt Carola, sie sei nach dem Tod „nur noch eine leere Hülle.“ Es sei „nicht richtig“, wenn Kinder vor ihren Eltern sterben: „Das ist, als ob Dir jemand plötzlich ein Stück Herz raus reißt.“ 

Die Eltern haben sich im Frühjahr ein Rentnerhäuschen gekauft, erzählt Marion, „mit einem total kaputten Garten, total vernachlässigt“. Nach dem Tod von Ingo Kantorek habe sie mehrere Wochen lang „nur auf Knien in diesem Garten gelegen, Steine geschleppt und Erde geschleppt“, berichtet die Mutter von ihrer Trauerbewältigung. „Ich weiß nicht, wie viele Stunden ich in diesem Garten zugebracht habe. Jetzt habe ich einen fertigen Garten. Für mich ist es Ingos und Suzis Garten.

Schwester half Ingo Kantorek beim Date mit Ehefrau Suzana

Die Sondersendung zum Tod von Ingo Kantorek geht auch auf die Vita des beliebten „Köln 50667“-Stars ein. „Als ganz Kleiner war er Zucker“, blickt Mutter Marion auf die Kindheit zurück. Ingo sei ein liebes, anhängliches Kind gewesen, „bis er wusste, was man mit Worten alles anstellen konnte.“ 

Eigentlich sei er ein biederer Typ, hat Ingo Kantorek mal über sich selbst gesagt: „Eine Ausbildung bei der Bundesbahn, vier Jahre beim Militär, dann habe ich zwölf Jahre bei der gleichen Firma gearbeitet. Ich bin verheiratet, habe ein Kind, fahre einen Passat Kombi und wohne in einem Reihenhaus“, so Kantorek. 

Als er einen gut dotierten Job auf einer Bohrinsel für die Schauspielerei aufgeben will, versucht seine Mama noch, ihn davon abzubringen. „Dass manche ihn belächelt haben, ihm bestimmte Dinge nicht zugetraut haben, hat ihn zusätzlich motiviert“, beschreibt Carola ihren Bruder. „Schlussendlich hat er es allen gezeigt.“ 

Bei den ersten Sendungen von Köln 50667 habe sie gedacht, „Ingo spielt sich selbst“, ergänzt ihre Mutter, den Erfolg ihres Sohnes aber völlig unterschätzt. Durch den schnellen Erfolg habe Kantorek „den Boden unter den Füßen verloren“, erinnert sich Schauspiel-Kollegin Pia Tillmann. Eine zeitlang war ihr Bruder „nicht mehr 1,95 Meter groß, sondern 6,50 Meter“, sagt auch seine Schwester Carola.

Sie habe ihm ein Date mit Suzana verschafft, erzählt Carola. Darum habe er sie gebeten. Nachdem Ingo Suzana gesehen hatte, sei ihm klar gewesen, dass er sie haben müsse, berichtete Kantorek ein Mal.  

Ingo Kantorek (†44): Sondersendung auf RTLZWEI – Familie spricht erstmals über seinen Tod

Update von 20:40 Uhr: Nach dem emotionalen TV-Abschied von Ingo Kantorek bei „Köln 50667“ zeigt RTLZWEI am Mittwoch um 20:15 Uhr die Sondersendung „Ingo Kantorek - Ein Leben voller Leidenschaft“. Schweren Herzens haben sich auch seine Mutter Marion und seine Schwester Carola dazu entschieden, in der Sendung erstmals und einmalig über ihren verstorbenen Sohn und Bruder zu sprechen. „Er hätte gewollt, dass wir noch einmal was über ihn erzählen“, erzählen die beiden vor der RTLZWEI-Kamera. Die Familie habe lange überlegt, ob sie sich zum Tod von Ingo Kantorek äußern solle. „Du kannst dich als Mutter dem nicht entziehen. Es ist meine Pflicht. Ich kann nicht andere Leute reden lassen und irgendwo da oben sitzt er auf einer Wolke und sagt: Meine Mama hat gar nichts gesagt“, erklärt Mutter Marion die Entscheidung, offen über den schmerzlichen Verlust zu sprechen. 

Die Sondersendung über Ingo Kantorek erzählt vom bewegten Leben des beliebten Schauspielers. Zum Beispiel von seiner Leidenschaft für Motorräder, seinem Engagement für Kinder – und wie er mit seiner ersten Schauspiel-Rolle bei „Köln 50667“ seinen absoluten Traum lebte. Hierfür gab Ingo Kantorek seinen gesicherten Job auf – auch wenn ihn dafür sogar seine eigene Familie für verrückt erklärte. „Ich glaube, dass ihm das noch mehr Antrieb gegeben hat, dass ihn immer alle belächelt haben“, erzählt Mutter Marion. Am 10. Januar 2013 war „Alex Kowalski“ zum ersten Mal bei „Köln 50667“ zu sehen. Die Rolle, die Ingo Kantorek bis zu seinem tragischen Unfalltod spielte – und mit der er täglich tausende Fans begeisterte. 

Ingo Kantorek: Letzte Folge mit Alex – so emotional war der „Köln 50667“-Abschied

Update 19:15 Uhr: Zwei Monate nach seinem Tod, ist Ingo Kantorek nun endgültig bei „Köln 50667“ verschwunden. In der letzten Folge verabschiedet sich der Sender gebührend von dem langjährigen Darsteller. Doch noch ein letztes Mal können Fans Ingo Kantorek im TV sehen – nämlich in einer fast zweistündigen Sondersendung über den Schauspieler. Ab 20:15 Uhr läuft am Mittwochabend „Ingo Kantorek – Ein Leben voller Leidenschaft“ auf RTLZWEI.

Update vom 23. Oktober, 10 Uhr: Viele „Köln 50667“-Fans können sich die Soap ohne Ingo Kantorek alias Alex Kowalski kaum vorstellen, doch die Serie geht weiter. „Die Szene war Fiktion, aber die Tränen waren echt“, sagt einer der Beteiligten nach dem Dreh zu „BILD“. Direkt nach Alex Tod sitzen alle Darsteller zusammen im ‚Cage‘ und gedenken ihm. Auch wenn die Szene inszeniert war, das Gesprochene kommt eindeutig aus dem Herzen jeden Darstellers und richtet sich wohl direkt an den im August verstorbenen Ingo Kantorek. „Wir müssen weitermachen. Wir müssen verdammt nochmal weitermachen. Mit dem ,Cage‘, mit unserem Leben, mit unserer Zuversicht. Das hätte Alex auch so gewollt“, sagt Jan Bremer (Christoph Oberheide) in die Runde. „Alex hat Köln vielleicht verlassen, aber hier drin ist er immer da, bei jedem von uns. Für immer“, sagt er weiter und zeigt auf sein Herz. Anschließend bekommt jeder einen Schnaps und sie trinken auf den verstorben Schauspieler: „Auf uns, auf die Familie und auf Alex für immer!

Ingo Kantorek (†44) bei „Köln 50667“: Das ist die letzte Szene mit Alex Kowalski

Update vom 20. Oktober: Es ist die 1.725 Folge von „Köln 50667“ – und die letzte mit Ingo Kantorek alias Alex Kowalski. Am Mittwoch (23. Oktober) wird diese bei RTLZWEI ausgestrahlt. Doch bereits jetzt gibt es diese schon bei TVNOW zu sehen. Wir haben sie gesehen und wissen, was mit Alex Kowalski passiert – Achtung Spoiler!!!!

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Die letzte Szene mit Alex Kowalski wird in seinem Club „Cage“ sein. Dort regt er sich noch ein letztes Mal über seine Mitarbeiter auf, steht noch einmal hinter der Theke, wäscht seinen Freunden den Kopf – und dann kommt der Schnitt. 

„Du hast uns und Köln für immer verlassen. Wir werden dich unendlich vermissen und niemals vergessen“, kommt plötzlich eine Stimme aus dem Off. In der Serie schwelgen seine Freunde in Erinnerungen an Alex Kowalski. „Tschüss Köln, Du wunderschönes Miststück“, das sind die letzten Worte von Alex Kowalski in der Soap.

Der Schnitt zwischen der Club-Szene und seinem Tod ist plötzlich – wie es bei Ingo Kantorek der Fall war. RTLZWEI lässt Alex Kowalski nicht durch einen spektakulären Tod aus der Serie scheiden, sondern so wie in der Realität abrupt verschwinden. Gestern war noch alles gut und heute ist er nicht mehr da – was bleibt sind die Erinnerungen. Alles andere hätte den „Köln 50667“-Fans sicherlich nicht gefallen. Im Anschluss verabschiedet sich der Sender von Ingo Kantorek in einer Sondersendung.

Währenddessen meldet sich Ingo Kantoreks Sohn Denis das erste Mal nach dem Tod seiner Eltern zu Wort: Er wird massiv von Fans bedrängt und äußert sich auf Instagram zu den dreisten Fragen seiner Follower.

„Köln 50667“: Sondersendung für Ingo Kantorek – so emotional wird der Abschied

Update vom 8. Oktober: Ingo Kantorek ist seit seinem Tod trotzdem in der Serie „Köln 50667“ zu sehen – doch leider nicht mehr lange. Wie RTL2 mitteilt, wird am 23. Oktober die letzte Folge mit Kantorek alias Alex Kowalski ausgestrahlt. Im Anschluss wird der Sender eine rund zweistündige Sondersendung „Ingo Kantorek – Ein Leben voller Leidenschaft“ ausstrahlen und dabei bislang unveröffentlichtes Material vom Set zeigen.

Update vom 17. September: Vier Wochen nach dem Tod von Ingo Kantorek spricht „Köln 50667“-Kollege zum ersten Mal über den schmerzhaften Verlust und die Stimmung am Set in einem Interview. Außerdem schickt er noch eine letzte Botschaft gen Himmel an seinen ehemaligen Freund und Kollegen und seine Ehefrau.

Nach Unfalltod von Ingo Katorek (†44): Dieses Lied spielt auf seiner Trauerfeier

Update vom 30. August: Fast zwei Wochen nach dem Tod von Ingo Kantorek und seiner Frau Suzana findet am Mittwoch (28. August) die Trauerfeier in Ahlten bei Hannover statt. Noch immer ist die Betroffenheit der Fans groß. „Die Kapelle war bis auf den letzten Platz gefüllt“, sagt einer der Trauergäste gegenüber RTL. Rund 100 Familienangehörige, Freunde und Ex-Kollegen des „Köln 50667“-Darstellers erweisen Ingo Kantorek und seiner Frau die letzte Ehre. Die Trauerfeier wird laut RTL von dem Lied „Das Leben ist schön“ von Sarah Connor und einem Song von Elvis Presley begleitet.

Am Set von „Köln 50667“ ist der Alltag noch nicht eingekehrt. Die Dreharbeiten für die RTL2-Serie ruhen noch bis Anfang nächster Woche, um den Darstellern Zeit zur Verarbeitung des schrecklichen Unfalls auf der A8, bei dem der Ingo Kantorek gestorben ist, zu geben.

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Ingo Kantorek (†44) tot: So lange wird Alex Kowalski noch bei „Köln 50667“ zu sehen sein

Update, 20. August: Noch bis Oktober können sich die Fans von „Alex Kowalski“ verabschieden. Nach dem Tod von „Köln 50667“-Star Ingo Kantorek und seiner Ehefrau Susanna bei einem Horror-Unfall auf der A8 werden die Folgen, in denen Ingo Kantorek noch zu sehen ist, weiterhin ausgestrahlt. Seit dem Tod von Ingo Kantorek schalteten viele Fans „Köln 50667“ ein. Wie BILD berichtet, erreichte die Folge von Montagabend sogar einen überdurchschnittlichen Marktanteil von 9,4 Prozent. Viele Fans von „Köln 50667“ scheinen Ingo Kantorek in seiner letzten Rolle als Alex noch einmal sehen zu wollen. 

Ingo Kantorek (†44) tot! „Köln 50667“-Star bei Horror-Unfall gestorben

Ingo Kantorek stirbt bei Unfall: So geht es jetzt bei „Köln 50667“ weiter

Nach dem tragischen Unfalltod von „Köln 50667“-Star Ingo Kantorek und seiner Ehefrau Suzana sitzt nicht nur bei den Fans des Schauspielers der Schock tief. Auch bei RTL2 herrscht nach dem tödlichen Unfall von Ingo Kantorek tiefe Trauer. Drei Tage nach dem Tod von Ingo Kantorek auf der A8 steht nun jedoch fest, wie es mit der Rolle von Ingo Kantorek bei „Köln 50667“ - dort spielte er die Rolle von Biker und Barbesitzer Alex Kowalski - weitergehen wird. Der Tod des Schauspielers auf der A8 bei Stuttgart hat außerdem Auswirkung auf die beiden neuesten Folgen.

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„Köln 50667-Star Ingo Kantorek ist tot: Bis wann er noch bei „Köln 50667“ zu sehen ist

„Die Folgen von „Köln 50667“ werden mit einem Vorlauf von circa 6-8 Wochen gedreht und aufgezeichnet. Somit werden alle mit Ingo produzierten Folgen noch bis ungefähr Anfang Oktober bei „Köln 50667“ zu sehen sein“, erklärt Carlos Zamorano, Unternehmenssprecher von RTL2. Die Fans von „Köln 50667“ hätten so die Möglichkeit, sich langsam von Ingo Kantorek zu verabschieden. „Wir sind uns sicher, Ingo hätte es so gewollt. Die Serie und seine Fans waren ein wichtiger Teil seines Lebens und lagen ihm sehr am Herzen“, so Zamorano.

„Köln 50667“: Ingo Kantorek ist tot – Was passiert nun mit seiner Rolle bei „Köln 50667“?

Ingo Kantorek wurde bei „Köln 50667“ mit seiner Rolle als Alex Kowalski bekannt, gehörte seit Beginn der Serie im Jahr 2013 zur festen Besetzung. „Ingo war ein außergewöhnlicher Mensch und hat seit der ersten Stunde von „Köln 50667“ die Serie nachhaltig mitgeprägt. Daher werden wir die Rolle des Alex, die Ingo so leidenschaftlich und authentisch verkörpert hat, nicht neubesetzen. Aber für uns ist völlig klar, dass es mit „Köln 50667“ weitergehen wird“, so der RTL2-Sprecher weiter. 

Nach Tod von Ingo Kantorek: RTL2 ändert neueste Folgen von „Köln 50667“ – Makaberer Zufall

Ingo Kantorek und seine Ehefrau Suzana starben am Wochenende bei einem Horror-Unfall auf der A8. Bei der Heimreise von einem Italienurlaub krachte der Wagen des Ehepaars auf einem Autobahnparkplatz in einen stehenden Lkw. Ingo Kantorek war auf der Stelle tot. Seine Frau Suzana erlag im Krankenhaus ihren Verletzungen. 

Ausgerechnet jetzt geht es bei „Köln 50667“ um das Thema Autorennen – die Sendungen am Montag und Dienstag sollten einen Unfall zeigen. „Dies ist ein unglücklicher und trauriger Zufall“, teilt der Sender mit. Nach dem Unfalltod von Ingo Kantorek und seiner Frau habe man sofort gehandelt und entschieden, den bereits abgedrehten Unfall bei „Köln 50667“ nicht zu zeigen. „Nichts desto trotz wird das Thema Autorennen weiterhin in der Sendung stattfinden, da der Handlungsstrang bereits seit mehreren Wochen On Air ist, und eine Streichung aus redaktionellen Gründen daher nicht mehr möglich ist“, erklärt Carlos Zamorano. 

kab/rmx/kp

Quelle: Mannheim24

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