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Holiday Park in Haßloch: Wegen Frau! Mehrere Verletzte bei Schlägerei in Freizeitpark

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Von: Peter Kiefer

Haßloch - Viele Familien wollen am Wochenende einen tollen Tag im Holiday Park verbringen – doch stattdessen kommt es zu einer brutalen Schlägerei mit mehreren Verletzten:

Statt jeder Menge Spaß gab es jetzt Menge Ärger: Eine brutale Schlägerei überschattet den Familiensonntag im, vor allem bei Kindern beliebten, Holiday Park in Haßloch. Nur wenige Tage nach der Wiedereröffnung aufgrund der Corona-bedingten Zwangspause seit November 2020 , sind am Sonntag (13. Juni) gegen 13:40 Uhr sechs Männer aufeinander losgegangen.

Holiday Park
Polizeieinsatz im Holiday Park im pfälzischen Haßloch. (Symbolfoto) © picture alliance/dpa

Doch warum sind die Emotionen derart übergekocht? Wie die zuständige Polizeiinspektion Haßloch am Montag berichtet, soll ein 36-jähriger Mann eine Frau in einer größeren Personengruppe angesprochen haben. Doch das passte ihr und vor allem ihren Begleitern so gar nicht! Nachdem zuerst nur Worte geflogen sind, fliegen plötzlich Fäuste.

Holiday Park: Sieben Verletzte nach Schlägerei um Frau

Wie die Polizei berichtet, schlagen, treten und beißen sich die aggressiven Streithähne gegenseitig. Im Zuge der Auseinandersetzung werden der 36-jährige sowie fünf Männer aus der Gruppe leicht verletzt. Ein weiterer Beteiligter aus der Gruppe hat neben Prellungen eine Kopfverletzung. Er ist mit Verdacht auf Gehirnerschütterung zur weiteren Behandlung nach Neustadt in ein Krankenhaus eingeliefert worden, wo er stationär aufgenommen worden ist.

"Expedition GeForce" gehört weltweit zu den besten Stahl-Achterbahnen
Die „Expedition GeForce“ im Holiday Park gehört weltweit zu den besten Stahl-Achterbahnen. © picture-alliance/ dpa/dpaweb

Erst die alarmierte Polizei konnte die Kontrahenten mit einem starken Aufgebot schließlich voneinander trennen. Alle Beteiligten haben Platzverweise erhalten und mussten den Holiday Park getrennt voneinander unter polizeilicher Begleitung verlassen. Entsprechende Strafverfahren wegen wechselseitiger gefährlicher Körperverletzung, Bedrohung und Beleidigung wurden eingeleitet. (pol/pek)

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