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Oldtimer-Messe „Veterama“ – eine Zeitreise in die Vergangenheit

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Super Stimmung bei der Oldtimer-Messe „Veterama“. 

Hockenheim - Für Liebhaber alter Autos und Motorräder, Oldtimern, Youngtimern und Klassikern führt kaum ein Weg an der Oldtimer-Messe „Veterama“ vorbei. Impressionen: 

Diese Messe gleicht einer Zeitreise in frühere Jahre...

Wo sonst kann man so viele Teile alter Fahrzeuge bestaunen, mit den Händlern fachsimpeln, und bei Bedarf auch kaufen – wer seine Sammlung erweitern will, der findet auf der „Veterama“ sicher etwas. 

Oldtimer-Messe „Veterama“ – eine Zeitreise in die Vergangenheit

Wie wäre es mit einem Original Willys-Jeep der US-Armee oder einem wunderschönen schwarzen Mustang mit weißen GT-Streifen?

Für Partick Steinel, der sich auf VW-T3-Syncros spezialisiert hat, ist es aber auch die Stimmung die „Veterama“ ausmacht. Oder wie er selbst sagt: „die ganzen Freaks hier, das ist einfach toll. Eine super Stimmung hier“.

Klar: Das Hobby „altes Auto“ verbindet, denn wenn mal ein Ersatzteil her muss, kann man nicht eben mal zum Händler um die Ecke gehen. Nein, die passenden Teile findet man oft nur auf solchen Märkten und mitunter sind da wahre Schätze dabei.

„Ich weiß vieles über Borgward" sagt zum Beispiel Dr. Mihaly Györy-Kiss – und ein Blick auf seinen Stand verrät: Er hat Ahnung, speziell von Isabellas.

Da wundert es auch kaum, dass sein Lieblingsstück eine wunderschöne Kühlerverzierung mit der charakteristischen Raute ist. Beruflich ist er Allgemeinmediziner mit eigener Praxis, hat sich also neben einem zeitintensiven Beruf ein ebenso zeitintensives Hobby gesucht.

Als langsam die Sonne untergeht fühlt man, was Patrick Steinel mit „Super Stimmung“ meint: Die Aussteller machen es sich gemütlich, essen gemeinsam und erzählen sich Geschichten...

So erfährt man bei „Fritte“ und „Fussel“, dass bei ihnen im Ort vor einiger Zeit eine Frau den VW-Käfer ihres verstorbenen Mannes verkauft hat. Ihre Antwort auf die Frage, warum denn vorne kein Motor sei:„Den hat er auch versoffen“ – entsprechend günstig hat der Käfer dann den Besitzer gewechselt.

Nicht weit weg sitzt im Kreis seiner Freunde Wolfgang Oberländer mit seinem weißen Rauschebart. Der Bart war schon früher sein Markenzeichen, damals fuhr er Rennen unter anderem gegen Legenden wie Stirling Moss. 

Sein Größter Erfolg: Rennsieg und ein Preisgeld von10.000 Euro Anfang der Achtziger im tschechischen Most mit seinem blauen Triumph. Stolz seigt er die bunten Aufkleber an seinem VW-Bus, die seine Teilnahmen an vielen, vielen Motorsportveranstaltungen bezeugen.

Einfach nur gemütlich ist es im Setra-Bus von Thomas Hauri. Vorne ist ein kleines „Wohnzimmer“ in dem acht Leute bequem Platz finden. Weiter hinten ist eine komfortable Kochnische, ganz hinten die Schlafplätze. Während es draußen leicht regnet, ist es drinnen warm und gemütlich, da stößt man gerne mit einem Glas Wein an.

Wer lieber Bier trinkt und zudem Harley-Fan ist, der sollte bei Karl-Heinz Deeken aus Oldenburg vorbeischauen. Seine Zapfanlagen im Harley-Davidson-V-Motor-Design sind wohl einzigartig auf der Welt.

Das ist die Veterama!  Eigentlich muss man kein Autonarr sein, um sich bei dieser Veranstaltung wohl zu fühlen. Einfach hingehen, sich umschauen, treiben lassen mit den „Freaks“ reden. Es lohnt sich.

Die Herbst-Veterama ist vom 9. bis 11.Oktober in Mannheim auf dem Maimarktgelände.

chr

Quelle: Mannheim24

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