Marken wie Tesla, BMW und Porsche vor Ort

Die Zukunft rollt über den Hockenheimring: So erleben Besucher E-Mobilität beim „e4 TESTIVAL“!

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Das „e4 TESTIVAL“ auf dem Hockenheimring

Hockenheim - An diesem Wochenende drehen Elektroautos ihre Runden auf dem Hockenheimring. Grund ist das „e4 TESTIVAL“. Hier können sich Besucher sogar selbst hinters Steuer setzen:

Die Ruhe auf dem Hockenheimring ist schon etwas ungewohnt – doch es ist die Stille der Zukunft!

Die Elektromobilität ist in aller Munde, die Zulassungszahlen für Kraftfahrzeuge mit Elektroantrieb steigen und Pedelecs sind aus dem Verkehr kaum mehr wegzudenken. Viele sind dieser Zukunftsbewegung schon seit der ersten Stunde gefolgt, andere stehen diesem Thema noch etwas skeptisch gegenüber.

Für Skeptiker und Freunde gleichermaßen ist das „e4 TESTIVAL“ DIE Messe, um sich zu informieren. Die Besucher können hier zum ersten Mal selbst in einem E-Auto sitzen oder ein Pedelec fahren. Außerdem erfahren sie, was sich auf dem Markt in den letzten Jahren so alles getan hat. Denn: Diese Branche wächst und verändert sich ständig und stetig. 

Es muss nicht gleich ein E-Auto sein!

Natürlich gibt es auch andere Fortbewegungsmittel, die mit einem Elektromotor angetrieben werden. Im Fahrerlager dreht Hagen Landstadt auf einem E-Skateboard seine Runden. Erst etwas vorsichtig, aber dann er hat schnell den Dreh raus. Das aus Carbon bestehende Skateboard findet sehr praktisch: „Man fährt mit dem ÖPNV von A nach B, und für den Anschluss kann man dann das nehmen.“ 

Auch ein E-Skateboard kann auf der Messe getestet werden.

Probefahrt bei Tesla, BMW, Porsche und Co. 

Sehr viele der rund 8.000 Besucher tummeln sich vor den den Autoherstellern. Unter anderem sindTesla, Kia, BMW und Porsche vertreten. Die zahlreichen Interessierten können vor Ort direkt in die neuen E-Autos einsteigen und sieauf der viel befahrenen Grand-Prix-Strecke testen. Dabei stellt man fest: Die Wagen fahren sich genauso wie die Autos mit Verbrennungsmotor! Der einzige Unterschied ist der Sound! Denn auf der Strecke hört man nur das leise Summen der E-Autos oder das leichte Brummen von Hyprid-Fahrzeugen – kein Vergleich also zu den üblichen Motorgeräuschen, die man eigentlichen vom Hockenheimring gewohnt ist. 

Thomas Reister, geschäftsführender Gesellschafter der emodrom GmbH, ist begeistert vom großen Ansturm auf das „e4 TESTIVAL“. „Ich bin sehr zufrieden“, so Reister am Samstag. 

Fotos: Das „e4 TESTIVAL“ auf dem Hockenheimring

Matthias Fenke und sein Freund und Kollege Tobi Langer kommen extra aus dem oberpfälzischen Mitterteich auf die Messe. Beide fahren zum ersten Mal ein Elektroauto. „Auf der Autobahn fahre ich gerne sportlich, bei den Elektroautos fehlt mir da noch das Drehmoment. In der Stadt ist das eine tolle Alternative, man muss ja auch umweltbewusst denken.“ Auf die Frage, ob er komplett umsteigen würde, wenn die Fahrzeuge sportlicher sind, sagt er: „Ja, klar.“

Vom E-Auto überzeugt

Am Tesla-Stand führt Helmut Haßenpflug ein ganz besonderes ,Tänzchen' auf: Im Takt zur Musik gehen die Autolichter an und aus, die Flügeltüren fliegen auf und die Spiegel klappen auf und zu. 

Haßenpflug ist überzeugt von der elektrischen Mobilität. „Der Kilometer kostet mich 6 Cent“ sagt er, „dadurch und die niedrigen Wartungskosten relativiert sich der recht hohe Anschaffungspreis.“ Die Reichweite ist auch deutlich weiter als noch vor einigen Jahren. Aber Haßenpflug gibt auch zu: „Wenn ich längere Touren machen will, muss ich meine Stops einplanen.“ Gibt man ein Ziel ins Navi ein, zeigt das Display allerdings sofort alle Tesla-Schnellladestationen in der Nähe. Aus Erfahrung weiß er: „Meine Söhne rufen öfter, dass sie Pause machen wollen, als das Auto an die Steckdose will.

Zu Hause hat er ein intelligentes Lademanagement-System, das innerhalb von viereinhalb Stunden das Auto wieder vollständig auflädt. Bei Haßenpflug geschieht dies meist über Nacht. 

Auch bei den Pedelecs gibt es Neuheiten

Die Zeiten sind vorbei, in denen die E-Bikes wie normale Fahrräder aussehen und nur durch den Akku und den Antrieb klobiger wirken. Den neuesten Modellen sieht man den Antrieb kaum an, die Räder sind stylish und elegant und das Fahren macht richtig Spaß! 

Ein Pedelec auf dem „e4 TESTIVAL“ auf dem Hockenheimring

Man kann unterschiedliche Leistungsstufen einstellen, die einen mehr oder weniger stark unterstützen. Ruckzuck kommt man so auf komfortable Geschwindigkeiten. Und wer es etwas robuster braucht, für den ist das Pick-Up-Bike genau das richtige. Es ist vielleicht nicht ganz so schnell, aber kann immerhin 250 Kilo transportieren.

Übrigens: Auch am Sonntag gibt es auf dem „e4 TESTIVAL“ einiges zu erleben. Mehr erfährst Du auf der offiziellen Webseite

Broschüren und Karten beim e4 TESTIVAL

chr

Quelle: Mannheim24

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